Referenzen, Reflexionen, Retrospektive
Zeugnisse der
Kunst, Oeuvre, Biographie, Vita, Werk & Werdegang, Ausstellung,
Auszeichnungen, Urkunden!
Wer benötigt diesen Unfug?
Eine Odyssee gehört zwangsläufig zum Dasein, um die
Gesetze des Lebens erforschen und begreifen zu können.
Vorgekaute propagierte Gesetzmäßigkeiten stellen
sich all zu oft als Manipulationsversuche heraus.
Um in den
Götterhimmel einzuziehen reicht es nicht die von Menschen
erzeugten
Lehren zu adaptieren.
Hier hat jeder Mensch unter anderem die Funktion
eines Boten, einer Facette,
die einen Aspekt des Lebens unter die Lupe
nimmt um Konsequenzen zu erfahren.
Wer sich gerne manipulieren lassen möchte.....
Ich bin als freier Künstler wohl
von
sieben Musen geküsst worden,
weshalb es mir schwer fällt einen Schwerpunkt in meiner Arbeit
zu definieren.
Ich geniesse den Luxus meine gesamte Lebenszeit den kreativen
Kräften widmen zu dürfen.
Mir ist nicht klar, womit ich dieses Privileg verdient habe.
Vita – min - B
Maßgeblichen Einfluss auf meine Entwicklung zum
Künstler hatte sicherlich meine
enge Verknüpfung mit den deutschen Kunstmetropolen Kassel,
meiner Geburtsstadt,
Köln und Düsseldorf, sowie die musische Ausrichtung
innerhalb meiner Familie.
Meine finanzielle Unabhängigkeit ermöglicht mir eine
freie Orientierung,
freies Arbeiten und Reisen, Geschenke, nach deren Wert man nicht fragen
sollte.
1963 geboren in der Kunstmetropole Kassel – Stadt der
Dokumenta
1966 Ortswechsel in die Nordeifel , Euskirchen / Köln
1970 Einschulung
1978 Intensive Kontakte zu dem Künstler Gustav Breuer
1980 Aktionskunst am Nationalfeiertag , 14 . Juli , Carqueiranne /
Côte d ' Azur
im Rahmen der Deutsch-Französischen Freundschaft
1981 Ausstellung im Rathaus Euskirchen
1981 Ausstellung in der Marienschule Euskirchen
1981 3 Tage Performance am Sacré Coeur
1981 Aktionskunst Amsterdam
1982 Nizza - Abbruch der Performance „Kunst und Leben an der
Côte d´Azur“ nach einer
Massenkarambolage am Ort des Events.
1980 1980 -1983 Schauspielerei
1983 Sieger der Ausschreibung “ Kunst und
Umweltzerstörung “ Eifel
1983 Wandlung / Beginn der Wanderjahre
1983 Leben und Schaffen in der Provence
1984 Orientierung und Odyssee
1984 Ausstellung im Kurhaus Bad Münstereifel:
1984 4-wöchige Kunst-und Kulturreise durch Frankreich
mit dem Beuysschüler Rüdiger Axel Westphal
– es kommt zu einem Streit -
1984 Ausstellung im Förderkreis Zeitgenössischer
Kultur / Euskirchen
1984 Kunstreisen nach Rom, Florenz und Pisa
1984 Intensive Kontakte zur Kölner und Eifeler Musikszene
1984 1984 -1985 Leben in Südfrankreich
1985 Abwendung von der
zeitgenössischen Moderne. Hinwendung
zum alten Handwerk
1986 überlebt unversehrt den Blitzeinschlag in seiner
unmittelbaren Nähe
1986 Beginn einer langjährigen Schöpfungsepoche
1986 Paris / Louvre – Studien am “ Astronom
“ Vermeer van Delft
1987 Paris / Louvre – Studien am “ Geograph
“ Vermeer van Delft
1987 Kontakt mit Fluxus – Geschenk eines Kunstobjektes im
Wert von 100000.- DM
Vernichtung im Rahmen einer Performance
1987 1987-1992 Mitgestaltung des Design-und Kunsthotels “
Eifelhotel “ in Euskirchen
1987 Ausstellung in Euskirchen “ Chaos “
1987 Ausstellung in der Kunstkneipe “ Dada “,
Euskirchen
1988 Einzug in das Großraumatelier Schleiden
1988 Ausstellung im Szenelokal “ Namenlos “ in Bonn
1989 Ausstellung in Schleiden – Alte Näherei /
Geschwind
1990 Einladung zur Art Cologne
1991 Publikation des Gemäldes “ catatonic defecation
“ als Frontcover für die Kölner Kultband
Kookaburras / Martin Pütz / Achim Bettermann - Big Noise
Records
1991 Geburt seiner Tochter
1991 Kreatives Event zur Einweihung des Kunstpalais in Norddeutschland
es entsteht das Wandgemälde “ Die Heilige Kuh
“ in kritischer Auseinandersetzung mit den
Praktiken der Massentierhaltung und die Verarbeitung durch einen
namentlich benannten
Instantfleischextraktproduzenten,
unter Mitwirkung der Künstler Jean-Claude Cornelis und Ciamac
Bazazzi – Es kommt zum Eklat
1992 Studien der Philosophie und Quantenphysik. Aldous Huxley nimmt mit
seinem Werk „Die
Pforten der Wahrnehmung“ nun den entscheidenden Einfluss auf
seine weitere Entwicklung als
Künstler.
1992 Ausstellung in einem Geld-und Finanzinstitut in Nortorf
1992 Gemäldeexposition in einem Geld-und Finanzinstitut in
Heide
1993 Exposition in Itzehoe / Schleswig-Holstein
1993 Ausstellung im Kulturzentrum der Stadt Rhede , dem Geburtsort
seiner Frau
1993 Afrika Reise
1994 Geburt seines Sohnes
1995 Kunstkooperation mit dem Beuysschüler Rainer Maria Latzke
und seinem Bruder A.M.C.Latzke
1996 Exkursion nach Vorderasien
1996 Zäsur an der Cote d´Azur
1997 Zäsur an der Cote d´Azur
1998 Besuch der belgischen Kulturmetropolen Brügge und Gent.
1999 Feuerskulptur das Dynamische Duo erregt die Gemüter.
Unter Androhung von Polizeigewalt,
muss das Kunstwerk gelöscht werden.
2000 Befriedung des Steilhanges einer keltischen Kultstätte
Eifel / Keldenich
2001 12 Monate währende Arbeit am Projekt “ Kunst
und Skulptur in der lebenden Landschaft “
2002 Gastaufenthalt auf Malta. Pilgerreise zu den Kulturzentren.
2003 Vernissage in der Alten Mühle - Hanerau Hademarschen
2004 seit 2004 jährlich am 14.Juli dem Französischen
Nationalfeiertag „ Open House “ mit
internationalen Gästen in den Räumen des Kunstpalais
/ Schleswig Holstein
2005 Afrika Reise
2006 15 Monate währende Arbeit an einem dreidimensionalen
surrealistischen Mosaik
2007 Zäsur in Dresden
2007 Einrichtung des privaten Tonstudios
2007 Eröffnung der Online Galerie
2008 Zäsur in Dresden
2008 Aufnahme in das Projekt “ Gartenrouten zwischen den
Meeren “
Künstlergarten Roland Rafael Repczuk im Rahmen der
Landesgartenschau mit
freundlicher Unterstützung des Landesministeriums für
Landwirtschaft, Umwelt und
ländliche Räume des Landes Schleswig Holstein.
Mein Auge
.
Der Gesichtsinn schenkt mir die Wahrnehmung einer sichtbaren Welt -
ermoeglicht mir Einsicht und Erkenntnis
und ist zugleich das Portal zu Psyche - Seele - Genius und Spiritus
Er schenkt mir Trugbilder - Illusionen - Luftschloesser - Chimaeren -
Vision und Wahn
.
Meine Seele ist ein Kuenstler und ihre Werkzeuge sind
meine Augen - meine Imagination - meine Vorstellungskraft
meine Hände - und die Resonanz mit dem Kosmos
Was hat mich zum Schoepfer von Illusionen geformt ?
Warum und wie konnte ich mich zu einem Künstler entwickeln
Es gibt nicht viele Ereignisse in einer Erinnerung die ihre
Präsenz behalten.
Vielleicht habe ich es der Vorsehung oder dem Zufall zu verdanken,
dass die mir nach einer Augenoperation verordnete Seehilfe,
mit falschen Gläsern angefertigt wurde
und ich die Welt aus einer mir vollkommen unbekannten Perspektive heraus
neu entdecken konnte -
Häuser Menschen Autos alles stand Kopf -
Oft genug wurde ich ermahnt und angehalten durch diese Glaeser zu
blicken -
mein Aufbegehren wurde so lange unterdrueckt - bis meine
Einwaende verstummten
und ich lernte mit dieser Beeintraechtigung zu leben -
So entwickelte ich schon sehr früh meine eigenen
Betrachtungsweisen .
Die Welt als solche ist umkehrbar und nichts ist wie es scheint.
Meine künstlerische Neigung gepaart mit der mir eigenen
Perspektive
kam schon sehr früh zum Ausbruch
und mit ihr aber auch eine gehörige Portion Respektlosigkeit,
als ich zu Beginn des zweiten Schuljahres
anfing die Unterschriften meiner Eltern zu fälschen,
um mich ( unter anderem ) der entstehenden
Unannehmlichkeit
durch einen Täuschungsversuch zu entziehen.
Die
Entwicklung meiner Sichtweise ( Unbelehrbarkeit ) bewahrte mir
meine Selbstständigkeit.
Es ist mir nie gelungen das Gaukelspiel menschlicher Autorität
anzuerkennen.
Im Gegenteil.
Es reizt mich zum Widerspruch,
und dass sich hieraus ein sehr eigenwilliger Weg für mich
entwickelt hat,
ist eine Tatsache die ich nicht mehr ignorieren kann.
Die Konflikte mit den Autoritäten dieser Gesellschaft
haben eindeutig mein bisheriges Leben geprägt.
Mit jeder Kontroverse wuchs mein Ungehorsam
regte sich in mir lauter Protest der meinen Zwiespalt weiter
nährte
.
Autorität ist die Kunst der Überzeugung .
Autorität lässt sich nicht einfordern.
Autorität verdient man sich.
Sie ist eine Auszeichnung
Sie zeugt von hohen menschlichen Qualitäten
Sie ist nicht verbrieft.
Sie ist extrem flüchtig.
Des Kaisers neue Kleider
Benötigen Fachleute des Kunstmarktes Urkunden und Zeugnisse um
des Kaisers Neuen Kleider
zu tarnen ?
Oder sind sie schlichtweg unfaehig ohne Verbriefung zu urteilen ?
Ich kann diesen Opportunisten keinen Respekt entgegenbringen -
In mir tuermt sich nur eine Mauer des Widerstands
Warum also soll ich mich auf die Empfehlung eines Kunstexperten
genoetigt sehen in ein Museum zu pilgern um mir Fett
und ranzige Wuerstchen zu betrachten ?
Muellcontainer haben bedeutend mehr zu offerieren als
musealer Schrottminimalismus -
Dreh- und Angelpunkt in der Ausrichtung der Kunst
ist im wesentlichen das Motiv - Profit
Der Kunstmarkt ist verkommen - zu einem Verschiebebahnhof gepuschter
Werke
securitization
Ich gehe nicht mehr in die Tempel
Da schau ich mir lieber Oel in der Pfuetze an.
.
Brotlose Kunst nährt das Genie und ist damit die
größte Auszeichnung die dem Künstler zu
Teil werden kann.
Mit Brot erhält der Geist bekanntlich nicht seine Kost.
Der Handel mit der Kunst jedoch handelt gegen die Kunst
indem er sie in die materielle Welt hinab zieht und sie zu Konsumgut
degradiert.
Roland Rafael Repczuk
Oeuvre
Schöpfung von:
- Objekten
- Filigrangemaelden in Oel
- Fresken, Fassaden und Raeumen
- Harmonisierung von Landschaft
- Entwicklung neuer Aesthetik und Stile
- Auseinandersetzung mit den musischen Sphaeren
- Tontechnik und Komposition
- Philosophie
- private Dienste
- Interieurs
- Projektierung und Gestaltung
Kunst
ist nicht da, um definiert zu werden.
Kunst ist da, um sie zu erleben. Die Kunst an der Kunst ist nicht das
Werk, sondern dessen Interpretation.
Die moderne Kunst produziert manches, was zu begreifen eine wahre Kunst
darstellt.
Die Kunst an der Kunst ist, jemanden zu finden, der die Kunst darin
wiederfindet.
Es ist keine Kunst, dergleichen Kunstwerke zu erzeugen.
Die Kunst besteht darin, diese Kunstwerke als Kunst zu deklarieren und
zu verkaufen.
Die wahre Kunst der Erinnerung ist die Kunst derAufmerksamkeit.
Die Kunst des Lehrens ist die Kunst, entdecken zu helfen.
Die Kunst des Gefallens ist die Kunst des Täuschens.
Viel lernen und nachher viel Wissen, das ist keine Kunst;
Leben und doch täglich sterben, das ist die Kunst.
Zu allen Zeiten, wo die Kunst verfiel, ist sie durch die
Künstler gefallen.
Der kostbarste
Luxus ist die Möglichkeit kreativ arbeiten zu
dürfen.
Der wahre, sich in tiefer Zufriedenheit befindende Künstler
erlebt in erster Linie sein Glück von der Aufnahme kreativer
Energie
und wird von dem Zwang befreit sich durch Erwerb von
Konsumgütern eine zweifelhafte Ersatzbefriedigung zu
verschaffen.
Im Grunde ist es keine Entscheidung. Er lebt eine Wahrheit.
Zwischen dem Menschen und der objektiven Welt besteht ein sehr intimes
Verhältnis.
Die Welt ist dem Betrachter schonungslos ausgeliefert..
Schuldlos gibt Sie ihre innigsten Geheimnisse preis, kann sich ihrer
Unschuld nicht erwehren wird entdeckt, verraten, erobert.
Versucht der hemmungslos mechanisch wirkende Mensch auch noch ihr
Innigstes Intimstes zu entreißen,
bleibt der Welt nur noch, so geheimnisvoll wie möglich zu
wirken, und den Menschen mit seiner eigenen gnadenlosen Wirklichkeit zu
strafen. Kunst befriedet diesen Krieg.
Eines Tages wird man erkennen das diese Wirklichkeit eine bei weitem
größere Illusion darstellt,
als der Traum der uns die Gewissheit verschafft, dass wir nicht in dem
Maße in der Wirklichkeit wurzeln,
wie man im allgemeinen anzunehmen pflegt. Kunst ist das Portal in diese
Illusionen ,
in denen der Mensch seine eigentliche Freiheit erst erfährt.
Kunst ist die Antwort auf die vom Menschen entwertete Wirklichkeit.
Kunst lässt leben..
Kunst ist die Macht, die vom Bewußtsein der eigenen
Stärke herrührt.
Kunst ist ein Reichtum, mit dem der Mensch zwar nicht wohlhabend ist,
ohne ihn aber verkümmert.
Die Aufgabe der Kunst besteht nicht darin, das Sichtbare zu definieren
oder es mit dem Verstande zu erfassen,
sondern das Unsichtbare zu thematisieren..
Die Kunst ist ein Zauberkünstler, der die Dinge von dort
nimmt,
wo sie nicht sind, und sie ebenda anordnet , wo man sie nicht finden
kann, weil sie dort nicht sind.
Nicht nur dass Kunst das beste Mittel zur Selbstfindung bereit stellt.
Kunst veredelt den Geist und räumt mit unseren Vorurteilen auf.
Kunst ist wie eine Reise in ein unbekanntes Land.