Ich
bin weder Träumer noch Realist
Ich bereichere mich an dem Leben
und den unendlichen Aspekten
einer sich ewig wandelnden Wirklichkeit
Ihre Veränderlichkeit zwingt mich
mich nicht von den Gesetzen und Wahrheiten
des Menschen einvernehmen zu lassen
Gesetze schreibt das Leben unermüdlich neu.
Meine Gedanken sind die Urheber meines Schicksals.
Ich trage die Verantwortung
jene Kakophonie zu bezwingen
verursacht durch die tragische Verwechslung
meiner Beduerfnisse mit meinen Wünschen
und dem Mangel an Vertrauen gegenueber einer einzigartigen
Schöpfung.
Die Möglichkeiten werden stets von den Wünschen
ueberfügelt
In der Verwechselung von Bedürfnis mit Wunsch
verbleibt die permanente Unzufriedenheit
Man kann nicht ständig auf der Suche sein
bei seinen Mitmenschen abwartend und stehlend
und zusehen wie Liebe qualvoll stirbt
In dem Vertrauen auf ein gerechtes Prinzip
das dem Leben zu eigen ist
erhaelt jedes Geschoepf seinen Raum
Jeder Mensch hat in seinem Dasein
die Pflicht seinen eigenen Weg zu finden
und nicht den Pfaden und Gedanken anderer zu folgen
Gedanken sind die gefährlichsten Waffen
Sie nähren sich aus der Gefolgschaft des Opportunismus
Wahrheiten aus Erkenntnis sind flüchtige Geschöpfe
und ueberdauern nicht einmal eine Lebenszeit
Jedes neue Leben jeder Gedanke
nährt sich aus dem Ursprünglichen
und ist nur eine Facette des Ganzen
Jeder Mensch kann wie die Reise
in ein unbekanntes Land sein
Die Energie des Geistes
Die Verstrickungen
Deiner Projektionen
Deines Horizonts
Deines Vertrauens
Deiner Sucht
erzeugen Die Energie des Geistes
das Resultat Deiner Freiheit
Sie besteht in der Wahl Deiner Verantwortung
nicht darin sie abzulegen
Deinen Willen
Deine Lebenskraft
Dein Herz
Deine Seele
gegen
die Angst
als gingest Du mit ihr unter
halte Dich nicht zurück
werde ein Geschoss
Es sei Dein letzter Wille
dass die gesamte Kraft
alles mit sich reisse
in das ewige Paradies
Ich werde den Kampf aufnehmen
war die Antwort die in mir stand
wie ein Fels
wie eine Welt
wie ein Universum
wie die Unendlickkeit selbst
Du bist unbesiegbar
wenn Du mit Deinem Leben
nicht Deine Handlungen
verteidigen kannst
ist es nichts wert
Wo ist Gott
Damit Gott nicht immer überall gleichzeitig sein muss
hat er vorsorglich
in jedes Leben
schon einen Gott eingebaut
Wir sind als Geschöpfe
mit dem Wesen des Wassers verwandt
In ihm lassen sich alle Geräusche des Lebens wiederfinden
vom Schreien der Kinder
bis zum Rauschen der Bäume
Das Wasser weint
weil es von seinen geliebten Kindern getrennt wurde
In diesem Universum braucht man nur drei Dinge
ein Schlauchboot
einen Blasebalg
und Phantasie
Als ein Tropfen im
großen Ozean des Lebens, können
wir uns nicht mit dem Meer / Gott vergleichen.
Wir sind ein Aspekt dieses großen Ganzen und damit in der
Lage dieses Ganze / Gott zu empfinden.
Die Vollkommenheit der göttlichen Energie ist ein
Gerücht.
Es ist durch die Gegenüberstellung Mensch / Gott / Energie
erzeugt worden.
Gott befindet sich wie wir in einer Metamorphose.
Als der Tropfen ( irdisches Leben ) in der sprühenden Gischt
fällt es uns schwer den momentanen Bezug zu dem Ganzen / Gott
aufrecht zu halten.
Stürzen wir jedoch wieder in den Ozean ( Tod / Ewigkeit ) sind
wir wieder vereint.
Summa sumarum haben wir das Meer niemals verlassen, sondern von oben
betrachten können.
Mit der Wiedervereinigung tragen wir die neu gewonnenen Aspekte dem
Großen / Ganzen / Gott zu.
Warum sollte Gott neue Aspekte benötigen. Warum schuf diese
Kraft lebendige Materie, die seinen Atem trägt. -
Selbstreflexion ist die Antwort ! Wir sind seine Diener.
Der Sinn des Daseins liegt nicht in uns, sondern im Bezug zu der
gesamten Schöpfung
Kunst und Freiheit
In der Welt der Kommunikation ist es nicht möglich sich ihrer
Eindrücke und Einflüsse zu erwehren.
Der, durch Studium und Meister geprägte Künstler kann
nicht seine geistige Freiheit postulieren,
hat er doch schließlich durch Austausch und Adaption schon
die Impulse seiner Ablenkung erfahren.
Geistige Freiheit ist streng genommen nicht existent.
Was ist "künstlerische Selbständigkeit"?
Gewissermaßen ist die Selbständigkeit eine Illusion.
Thema ist: welche Abhängigkeit hat das Leben für mich
gewählt?
Welche Positionen meines idealisierten Weltbild muß ich
korrigieren.
Welche Zugeständnisse muss ich machen.
Die Arbeiten gegenwärtiger Künstler und dabei ist das
Medium kaum Ausschlag gebend,
nähren sich immer von Archetypen.
Was vielfach als innovativ dargeboten wird, ist oftmals ein nur ein
Aufguss konventioneller Konzepte.
Die Hypothese, dass ein Künstler ausschließlich aus
sich selbst heraus schöpft ist trügerisch.
Dies gelingt nur selten in überzeugender Weise.
Ein Merkmal des
zeitgenössischern Künstlers ist,
dass der Mitteilungspflicht seines Mittelpunktes höchste
Priorität eingeräumt wird.
Das war nicht in allen Epochen so. Künstler hatten ihrer
Herrschaft zu dienen –
und daraus sind die unbezahlbaren Werke entstanden, die wir heute in
den Museen der Welt bewundern.
Künstler wurden gebraucht und gerufen wie heute Klempner oder
Elektriker,
und mit vielseitigen Aufgaben (herzurichten, dekorieren, streichen...)
betreut.
Das empfand man gar nicht als Erniedrigung, im Gegenteil:
Der multitalentierte und flexible Künstler genoss hohes
Ansehen.
Es scheint dem Künstler essentiell zu sein seine Freiheit zu
bewahren.
Der Mensch und auch der Künstler unterliegt den
Einflüssen seiner Epoche.
Die Kunstwerke früherer Zeiten lassen sich mehr oder weniger
eindeutig einer Kultur und ihrer Ära zuordnen.
Der Inzest der Kulturen im Zuge der Globalisierung vererbt das Merkmal
der Entsolidarisierung .
Diese Tatsache hinterlässt ihre Spuren auch bei den
Künstlern.
Es gibt sicherlich Menschen die mit den kompromisslos unbarmherzigen
Marktgesetzen des Kunstkommerz konvergieren können, anderen
jedoch wird die beflügelnde und berauschende
Kreativität ertränkt.
Kunst & Kritik
In einem phänomenologisch-kreativ-künstlerischen
Prozess entstehen die Werke als eine Oxidation intuitiver Synthesen von
Erfahrungen und Erlebtem.Dies geschieht zu leicht und undimensioniert,
als dass man schon vor oder während des Prozesses eine
Vorschau auf das Ergebnis beanspruchen könnte.Intuitiv
künstlerische Arbeitsweise ist eine von vielen, und kann
natürlich gleichermaßen eine recherchierende
gesellschaftspolitische Komponente beinhalten wie ein konzeptionelles
Werk.Der Künstler kann es sich zur Aufgabe machen als
Sozialkritiker zu agieren Denkanstöße zu liefern,
durch Idealismus und einer Fähigkeit zur Reflexion.
Einem Künstler muss man aber gleichfalls das Recht auf eine
ästhetische Arbeitsweise mit positiver Thematik zugestehen.Wer
aber autorisiert den Künstler die Gesellschaft über
ethisch moralische Werte zu beurteilen.Welche Position nimmt hier der
Künstler ein wenn er als Richter über eine
Gesellschaft befindet.Die Konsequenz dass der Künstler als
Sozialkritiker agieren muss ist aus dem reinen Künstlerdasein
nicht abzuleiten.Diese Auffassung grenzt damit ganz
selbstverständlich alle Künstler radikal aus,die sich
nicht diesem Stigma beugen. Der Künstler selber annektiert nun
die Position eines Ignoranten.
Sich konträr zu einer Gesellschaft zu stellen erfordert
konstruierte Werke,
die im weiteren Sinne schon nicht mehr als Kunst gelten.
Dass die Gesellschaft zum Feind wächst kann nun eine Folge der
künstlerischen Arbeit werden.
Die Gemeinschaft mahnende und Prozesse der Reform in Gang setzende
Werke,entstehen zwangsläufig in einer sich in stetigem Wandel
befindenden Kultur.Kritik entsteht durch die Arbeit, weil sie von dem
Werk regelrecht erzwungen wurde.Hier erst macht Kunst sichtbar! Man
soll als Kulturschaffender weder Konformismus favorisieren
noch als Verteidiger von Extrempositionen auftreten.Redlichkeit und
Wahrheitsliebe sind die Kriterien die gute Kunst hervorbringen.Das
Recht zum kritischen Werk muss einhergehen mit dem Recht es auch
hinterfragen zu dürfen.
Vorurteile
Die Vorurteile über den Künstler sind ebenso
vielfältig wie die Kunst und ihre Erscheinungsformen
Schließlich ist “ Künstler " keine
geschützte Berufsbezeichnung. Hier sammelt sich ein Potpourri
unterschiedlichster Wirkungsbereiche.
Die Künstler, Maler, Bildhauer, Akrobaten,
Komödianten, Musiker, Tänzer, Schauspieler, Zauberer,
Schriftsteller, Sänger, Dirigenten, Regisseure, Dichter,
Fotografen... bilden das Fundament einer Kultur.
Trotzdem müssen sie sich mit dem wenigen begnügen,
das ihnen zugedacht wird.
Ein ungläubiges Lächeln über die Brotlose
Kunst!
Künstler sind Spinner.
Der Künstler verbirgt sich hinter extremen Theorien
schützt sich vor den Vorurteilen unter anderem mit dem viel zu
langen Mantel der Arroganz, der Einsamkeit, Drogen.
Künstler sein ist gleichbedeutend mit spät aufstehen,
Unmengen von Wein und Absinth trinkend. Haschisch rauchend,
schöne Frauen verführend,
außergewöhnliches Auftreten, flankiert von
Extravaganzen und Exzess. Paradiesvogel und Faulenzer.
Stolzierend wie ein Gockel, tritt Graf Koks selbstherrlich in die
Öffentlichkeit, kein Geld in der Tasche, aber ständig
high.
Als verkanntes Genie mit Depressionen kämpfend in seiner
Einzigartigkeit von der Welt missverstanden.
Vorurteile?
Sicherlich stilisiert sich der Künstler in den Randbereich
wirtschaftlich-gesellschaftlicher Anerkennung, repräsentiert
die Wertvorstellungen des Minderwertigen, beschenkt sich mit einem
Exoten-Bonus, umgibt sich mit dem Flair einer stereotypen
Künstlerromantik, meint privilegiert zu sein.
Vielleicht sind sie tatsächlich Menschen mit besonderem Flair
und leicht egozentrischer Ausstrahlung.
Künstler begreifen und erleben die Existenz dieser Welt auf
ihre Weise und bewegen sich weg vom Konformen, hin zum Individuellen.
Ihre Lebensweise graviert sich in die Gesichter und ihr Werk.
Künstler und ihr Schaffen erzeugen eine Kultur als
Gegengewicht zur Tristesse technokratischer Parolen und ihren
Auswirkungen.
Künstler muss als Synonym für eine kreativ arbeitende
Berufsgruppen verstanden werden.
Der Künstler erlebt in erster Linie sein Glück von
der Aufnahme kreativer Energie.
Merkmal seiner Arbeit ist die Versenkung während dem
Schaffensprozess und die anschließende Kommunikation mit
seinem Publikum.
Erst mit seiner Leidenschaft und seiner Wahrhaftigkeit erhebt ein
Künstler sein Werk zur Kunst.
So vielfältig sich die Künstler zeigen , so
unterschiedlich sind auch ihre Wirklichkeiten.
Der Künstler ist ein Individuum und passt sich keinem Schema
an.
Der Künstler der neben seinem Wirken auch durch eine
nonkonforme Lebensart der Gesellschaft wichtige Impulse liefert ist
nicht nur Bestandteil sondern auch maßgeblicher
Förderer seiner Kultur.
Kunst
Poesie der Kunst. Lang ist die Kunst, kurz ist das Leben. Kunst ist die
Komplizin des Unvorstellbaren Unaussprechlichen Unbeschreiblichen und
Unfaßbaren. Kunst ist eine Laterna Magica. Kunst ist ein
Zauberprisma durch das, das Leben scheint und uns seine
wahre Schöpfungen offenbart. Kunst ist ein Kaleidoskop der
Ideen und ihrer Faszinationen. Kunst ist das Farbenspiel der
Träume. Kunst ist Inspiration und Quelle der Zufriedenheit.
Kunst ist eine Vermittlerin der Illusion und Kämpferin gegen
die Trugbilder unserer Wirklichkeit. Die Kunst ist der wichtigste
Gehilfe des Traumes. Kunst ist greifbare, sichtbare Poesie. Kunst ist
der größte Verwandlungskünstler. Kunst ist
ein Pantomime. Kunst ist ein Geschichtenerzähler. Kunst ist die
Religion für die Seele. Kunst benötigt geistige Leere
um die Psyche zu generieren. Kunst bedeutet, das spirituelle im Menschen
zu offenbaren. Kunst ist das Portal zu Psyche, Genius, Seele und
Spiritus. Die Kunst ist das rettende Ufer in einer zügellosen
Welt. Kunst nimmt viele Formen an. Kunst macht sichtbar. Kunst ist
Bestandteil unserer mittelbaren Umgebung. Kunst entführt uns
in andere Dimensionen. Kunst ist der Vorgang einer Enthüllung.
Kunst ist ein Transformator unsichtbarer Welten. Kunst ist eine
Perspektive der Wirklichkeit. Kunst ist das Wirken an der Kultur. Kunst
ist das Atmen kreativer Energie. Kunst ist Leidenschaft. Kunst darf
Nichts, Kunst macht Alles - Leben
Leben
Ich bin Künstler aus Leidenschaft
Ich kann ohne das künstlerische Schaffen nicht leben.
So kann ich ohne pathetisch zu sein sagen, dass ich für die
Kunst lebe.
Ich habe mich dem surrealen Symbolismus und dem
phantastischen Realismus zugewandt, da sich hier keinerlei
Beschränkungen finden. Mein Surrealismus entführt in
den fantastischen tiefenpsychologischen Symbolismus.
Meine Kunst ist für eilige Zeitgeister voellig ungeeignet, da
sie ihre Geheimnisse nur demjenigen offenbaren, der die Bereitschaft
innerer Ruhe trägt
Meine Kunstwerke und Ölgemälde sind
sprichwörtliche Poesie in Bildern
Sie sind Spiegelungen einer nach Vollstaendigkeit und Unversehrtheit
suchenden Seele.
Sie zeigen nicht, sie erzählen Geschichten.
Eine schlechte Thematik erwürgt die Leidenschaft -
in ihr aufblühen zu wollen.
Damit stürzt jedes Kunstwerk.
Gesellschaftspolitische Themen gehören verbalisiert.
Die Kunst ist das rettende Ufer in einer wilden Welt.
Wohin kann ich mich noch wenden, wenn ich nach Schönheit
dürstend
auf der Flucht vor einer armseeligen Verkommnheit
nicht einmal mehr bei der Kunst Halt machen kann.
Dem Menschen sind grundsaetzlich negative Attribute mitgegeben.
Folglich darf ohne zu zögern verallgemeinert werden.
Künstler sind
Exhibitionisten. Sie unterliegen
zwangsläufig der Gefahr der Eitelkeiten, schliesslich haben
Sie in der Öffentlichkeit zu bestehen.
Das wiederum erzwingt die Zurücknahme ihrer schlechten
Eigenschaften.
Damit steigt die Gefahr einer Ambivalenz.
Diesem Druck zu begegnen erfordert eine nicht aufzubringende Menge
Disziplin,
es sei denn man opfert ein Renommee.
Dass der Künstler aber so wenig Selbstwert besitzt liegt an
seiner Dekadenz.
Statt seine Talente zu mehren wird wahllos "Kunst" in die Umgebung
projeziert.
Hauptsache man hinterlässt "Kunst".
Jeder Mensch lebt in einem Konflikt,der aus der Weigerung geistig zu
wachsen resultiert.
Der Mensch innerhalb der Gesellschaft lebt in einem gigantischen
kollektiven Verdrängungsprozess.
Der Mensch erkennt nicht, sondern schafft sich seine Wirklichkeit.
Anschließend beklagt er sich über sein
Gefängnis.
Jeder Mensch bezeugt das er ein guter Mensch ist.
Woher rührt dann das Unheil dieser Welt ?
Kunst die
Religion für die Seele.
Künstler und die Abbilder ihrer schäbigen Seelen
verletzen das Harmoniebedürfnis einer Kultur.
Wer geistige Inhalte benötigt sollte ein gutes Buch lesen,
sich mit Philosophie beschäftigen und seine Gedanken
reflektieren.
Kunst bedeutet, das spirituelle im Menschen sichtbar machen.
Opulente Worttiraden die fadenscheinige Interpretationen anbieten sind
hier deplaciert.
Sie stören die Ruhe einer Seelenorientierung.
Kunst benötigt geistige Leere um die Psyche zu generieren.
Kunst ist die Religion für die Seele.
In diesem Sinne hat die Kunst, die die Verderblichkeit der Welt
spiegelt, ausschließlich provokante und materielle
Orientierung,
für die nach Gleichklang und Ausgewogenheit suchende Anima
jedoch eine deutlich schädigende Wirkung.
Kunstwerke die einer Phrasierung und Zertifikate bedürfen,
haben jene auch zwingend nötig, würden sie doch sonst
als des Kaisers neuen Kleider entlarvt.
Der Mensch wählt
gewöhnlich das Leid als
Möglichkeit zur Selbsterfahrung,
weil das Märtyrium des Seelenschmerzes häufiger
anzutreffen ist
und in seiner Tiefe und Permanenz der Zufriedenheit ungleich
überlegener ist.
Diese Tatsache spielt dem Künstler in die Tasche,
der ebenfalls unter dem gleichen Stigma leidend,
die Verworfenheit seiner Psyche durch seine Kunst exhibitioniert ,
vermarktet und den nach Antwort auf seine Isolation Suchenden,
einer armseligen Bruderschaft von Gleichgesinnten in die Arme treibt.
Hier denunziert der Künstler für ein paar
ärmliche Silberlinge seine Kultur
Wer suchende Menschen täuscht, weiß um
sein Handeln
und bürgt für die Tat mit
der Last für die Seele.
Hier setzt sich die Spirale in Bewegung
an deren Mündung das Ende jeder Wahrhaftigkeit steht.
Genauso wenig, wie es
den perfekten Menschen gibt,
ist es ihm möglich ein vollendetes Abbild seiner selbst,
weder in der Kunst noch in der Liebe hervorzubringen oder zu offenbaren.
Diese Weisungen beschreiben die bisher bekannten
Perspektiven,
besagen jedoch nicht,
dass nicht noch weitere Aspekte folgen werden
um unser Gesamtbild
zu einem noch komplexeren Paradigma
zusammenzufügen
Wir verändern indem wir die Bereitschaft dazu in uns tragen
Die Wirklichkeit formiert sich neu
mein Wegweiser ist die Andeutung,
die Nähe zu dem Unmöglichen.