Als ein Tropfen im großen Ozean des
Lebens, können wir uns nicht mit dem Meer / Gott vergleichen.
Wir sind ein Aspekt dieses großen Ganzen und damit in der
Lage dieses Ganze / Gott zu empfinden.
Die Vollkommenheit der göttlichen Energie ist ein
Gerücht.
Es ist durch die Gegenüberstellung Mensch / Gott / Energie
erzeugt worden.
Gott befindet sich wie wir in einer Metamorphose.
Als ein Tropfen im großen Ozean des Lebens, können
wir uns nicht mit dem Meer / Gott vergleichen.
Wir sind ein Aspekt dieses großen Ganzen und damit in der
Lage dieses Ganze / Gott zu empfinden.
Als der Tropfen ( irdisches
Leben ) in der sprühenden Gischt
fällt es uns schwer den momentanen Bezug zu dem Ganzen / Gott
aufrecht zu halten.
Stürzen wir jedoch wieder in den Ozean ( Tod / Ewigkeit ) sind
wir wieder vereint.
Summa sumarum haben wir das Meer niemals verlassen, sondern von oben
betrachten können.
Mit der Wiedervereinigung tragen wir die neu gewonnenen Aspekte dem
Großen / Ganzen / Gott zu.
Warum sollte Gott neue Aspekte benötigen.
Warum schuf diese
Kraft lebendige Materie, die seinen Atem trägt.
Selbstreflexion ist die Antwort !
Wir sind seine Diener.
Der Sinn des Daseins liegt nicht in uns, sondern im Bezug zu der
gesamten Schöpfung
Wo ist Gott
Damit Gott nicht immer überall gleichzeitig sein muss
hat er vorsorglich
in jedes Leben
schon einen Gott eingebaut
Eine Odyssee gehört zwangsläufig
zum Dasein,
um die Gesetze des Lebens erforschen, begreifen und umsetzen zu
können.
Vorgekaute propagierte
Gesetzmäßigkeiten
stellen sich bedauerlicher Weise all zu oft als Manipulationsversuche
heraus.
Um in den "Götterhimmel" einziehen zu können
genügt es nicht die von Menschen erzeugten Lehren und Gesetze
zu
befolgen.
Jeder Mensch hat die Funktion eines Boten, einer Facette, die einen
Aspekt des Lebens unter die Lupe nimmt indem er seine Position
konsequent lebt.
Gott wird eine absolute Vollkommenheit nachgesagt. Ein
großer von Menschen erzeugter Irrtum.
Wir erkennen an der
Schöpfung Defekte und Unstimmigkeiten, die das Ideal nicht zu
erfüllen vermögen.
Auch Gott befindet sich in einer
Metamorphose.
Wir helfen ihm, indem wir uns mit ihm und dem
Essentiellen beschäftigen. Wir sammeln durch die
Verschiedenheit
unserer Sichtweisen unschätzbar wertvolle Ansichten des
Lebens.
Da
Erneuerung und Wandlung nur durch einen Lernprozess ermöglicht
wird und es sich hierbei um ein universelles Gesetz handelt, ist auch
Gott einer ständigen Mutation unterlegen muss seines
Bewusstseins
gewahr werden und lernen.
Wir sind die Aspekte seiner Wandlung.
Die
nächste Schöpfung ist schon im Gange und sie hat
gelernt.
Wir sind als Geschöpfe
mit dem Wesen des Wassers verwandt.
In ihm lassen sich alle Geräusche des Lebens wiederfinden.
vom Schreien der Kinder bis zum Rauschen der Bäume.
Das Wasser weint weil es von seinen geliebten Kindern getrennt wurde.
In diesem Universum braucht man nur drei Dinge:
ein Schlauchboot, einen Blasebalg, und bischen Phantasie.
Künstler und die Abbilder ihrer
schäbigen Seelen
verletzen das Harmoniebedürfnis einer Kultur. Wer geistige
Inhalte benötigt sollte ein gutes Buch lesen,
sich mit Philosophie beschäftigen und seine Gedanken
reflektieren. Kunst bedeutet, das spirituelle im Menschen sichtbar
machen.
Opulente Worttiraden die fadenscheinige Interpretationen anbieten sind
hier deplaciert. Sie stören die Ruhe einer Seelenorientierung.
Kunst benötigt geistige Leere um die Psyche zu generieren.
Kunst ist die Religion für die Seele.
In diesem Sinne hat die Kunst, die die Verderblichkeit der Welt
spiegelt, ausschließlich provokante und materielle
Orientierung,
für die nach Gleichklang und Ausgewogenheit suchende Anima
jedoch eine deutlich schädigende Wirkung.
Kunstwerke die einer Phrasierung und Zertifikate bedürfen,
haben jene auch zwingend nötig, würden sie doch sonst
als des Kaisers neuen Kleider entlarvt.
Der Mensch wählt gewöhnlich das Leid als
Möglichkeit zur Selbsterfahrung,
weil das Märtyrium des Seelenschmerzes häufiger
anzutreffen ist
und in seiner Tiefe und Permanenz der Zufriedenheit ungleich
überlegener ist.
Diese Tatsache spielt dem Künstler in die Tasche,
der ebenfalls unter dem gleichen Stigma leidend,
die Verworfenheit seiner Psyche durch seine Kunst exhibitioniert ,
vermarktet und den nach Antwort auf seine Isolation Suchenden,
einer armseligen Bruderschaft von Gleichgesinnten in die Arme treibt.
Hier denunziert der Künstler für ein paar
ärmliche Silberlinge seine Kultur.
Wer suchende Menschen täuscht, weiß um sein Handeln
und bürgt für die Tat mit
der Last für die Seele.
Hier setzt sich die Spirale in Bewegung
an deren Mündung das Ende jeder Wahrhaftigkeit steht.
Genauso wenig, wie es den perfekten Menschen gibt,
ist es dem Menschen möglich ein vollendetes Abbild seiner
selbst,
weder in der Kunst noch in der Liebe hervorzubringen oder zu offenbaren.
Diese Weisungen beschreiben die bisher bekannten Perspektiven,
besagen jedoch nicht,
dass nicht noch weitere Aspekte folgen werden
um unser Gesamtbild
zu einem noch komplexeren Paradigma zusammenzufügen.
Wir verändern indem wir die Bereitschaft dazu in uns tragen.
Die Wirklichkeit formiert sich neu.
Mein Wegweiser ist die Andeutung,
die Nähe zu dem Unmöglichen.
Wird die Menschheit von Religionsstiftern
penetriert?
Hat Gott die Menschen für ihre Sünden damit
bestraft, indem er ihnen Religionen gab?
Konfessionen geloben ihren Jüngern ein Prachtdomizil im
Paradies, ohne eine genaue
Wegbeschreibung oder ein passabel funktionierendes Navigationssystem
bereit zu halten. Um auf Abwege zu geraten bedarf es somit einer
Religion,
und man gelangt sehr schnell zu der Überzeugung, dass die
Religionen erschaffen werden um den Menschen auf Irrwege zu geleiten.
Ihre Parabeln, Paradigmen, Allegorien und Dualitäten halten
ausreichend Spielräume für Zerstreuung und
Divergenzen bereit, die uns die Antworten auf unsere Fragen verweigern.
Wenn unser Glaube die Gegenwart eines göttlichen Lichts in
unsere Seelen spiegeln möchte,
die Religion ihre Präsenz in uns aber nicht über ein
sinnliches Erleben erfährt, sondern uns über
Definitionen, Götzendienst und Kniefall in Verunsicherung und
Selbstzweifel führt, dann leben wir in großer
Gefahr, unsere Seelen dem Faktenverdreher und elitären
Initiatoren zu verkaufen und als Schwert zu dienen.
Glaube bedeutet unbedingte Gegenwart der göttlichen Energie.
Auserwählt sind die Menschen, die friedlichen Geistes sind,
friedlichen Geistes und unabhängig einer Konfession.
Das göttliche Licht erhellt jede menschliche Seele.
Es ist richtungsweisend auf dem Weg und scheint nicht nur
während, sondern auch über ein Leben hinaus.
Das Glaubensbekenntnis, das im Verstand wurzelt, erzeugt Verwirrung in
der Psyche.
Eine wahre Religion bedarf keiner Kirche. Der Mensch ist vollkommen.
Das Wunderbare entsteht nicht erst, sondern ist
allgegenwärtig. es durchdringt nicht nur geistiges Leben.
Wer die Wunder des Lebens nicht in sich entdeckt und nicht das
geheimnisvolle Wirken göttlicher Kräfte um sich
spürt, sondern nur noch Alltägliches empfindet,
beschreitet bedauerlicherweise Irrwege.
Der Mensch besteht aus einer Vielzahl
möglicher Persönlichkeiten aus denen er sich die
entsprechende korrespondierende Verwandte mit den meisten analogen
Affinitäten zu seiner Wesensart wählt.
Mit ihr muss es ihm auch möglich sein in Wechselwirkung zu den
Einflüssen seines sozialen Umfeldes zu stehen.
Für die Seele beginnt mit der Geburt die Möglichkeit
der substantiell-geistigen Transformation. mit dem Ziel ein Gott im
kleinen Maßstab zu werden.
Hierzu benötigt er unbedingt die materielle Welt als das
Sinnbild manifester geistiger Kräfte beseelter Materie /
Geistmaterie um in diesem Universum das Gegenüber als einen
Aspekt, eine Facette des Andersartigen des großen Ganzen
deuten zu können und die Aspekte der Andersartigkeit zu
erkennen.
Dem Menschen ist es möglich ein Sammler von Perspektiven und
Sichtweisen zu werden, wenn er Gegensätze in Koexistenz
miteinander vereinen kann.
Erst dann kann er sein Weltbild in Relation zu gegenläufigen
Auffassung setzen und absolute Perspektiven überwinden.
Über die verschiedenen Standpunkte und Überzeugungen
wird
er mit seinen Mitmenschen kommunizieren, und den Menschen in seiner
wahren Dimension erfassen.
Das Paradies ist das Symbol der Einheit mit dem
universellen
schöpferischen Geist.
Um dieses Bewusstsein, dass sich in jeder Stofflichkeit materialisiert,
wahrnehmen zu können, sandte der große Geist seine
Boten aus.
Einhergehend mit der Aufspaltung der Einheit ( Der Sündenfall
) wurden die Dualitäten erzeugt und können seit dem
reflektiert und gelebt werden.
Der, beide Seiten der Wirklichkeit allumfassende, große Geist
/ Gott als Einheit, verantwortet folglich die Gegensätze, von
“Gut und Böse “ von Werden und Vergehen.
In der Metaphorik hat er, damit sich das Rad des Lebens drehen kann,
eigens hierfür einen Gegenspieler erschaffen ( seinen
Lieblingsengel Luzifer, der Lichtträger ).
Er verhindert die Zusammenführung der als im Universum
verstreuten Fragmente der Geistmaterie, das Kollabieren der Raum Zeit,
stiftet Kontroversen und Zwiespalt,
ist ständig in Bewegung und verantwortet das Leben, so wie wir
es erfahren.
Er führt uns in die Welt der Gegensätze ein.
Den Sündenfall hat es niemals gegeben.
Weil der Einblick in die Manifestation des Garten Edens, als Einheit
göttlicher Energie, für das Einzelwesen, das Fragment
eines großen Ganzen unmöglich war, ist die
Vertreibung aus dem Paradies Gottes Werk, mit dem erklärten
Ziel der Erschaffung von selbstreflektierendem Bewusstsein.
Dieses allmächtige Bewusstsein spiegelt sich in der gesamten
Schöpfung und nichts kann außerhalb von ihr
existieren.
Wir können aber in Eigenverantwortung ein prototypisches
Paradies gestalten.
Die Kenntnis tragen wir im Herzen. Unser Werkzeug ist
schöpferische Bewusstsein.
Die Kunst ist als Kultur direkter Bestandteil
unserer mittelbaren Umgebung. Sie öffnet uns einen Blick in
andere Dimensionen, Welten, Universen. Ob als Bild, als Buch, als
Musik,
als Tanz.
Sie wirkt als Geschichtenerzähler. Hören wir zu!
Sind
wir in der Kunst, ist die Kunst in uns.
Grundlegend für unser
Erleben ist die Bereitschaft in uns entdecken zu wollen.
Der Wald – Ein einzigartiges Kunstwerk.
Das Rauschen der Blätter im Wind, das Spiel von Licht,
Reflexen, Schatten, Geräusche, - ein Feuerwerk für
unsere Synapsen. Der Geruch von Erde, Duft der Blüten und
Pflanzen. Verschaffen wir uns den analytischen Blick über das
Ereignis, oder tauchen wir in das Erleben ein und lassen uns
verzücken, werden Eins mit einer universellen Harmonie.
Im Zusammenklang mit einer märchenhaft romantischen Verlockung
versucht Kunst die Gesamtheit der Aspekte zu offenbaren.
Jede Farbe und jeder Ton, jede Stimmung, jede Form, jedes Wort, jeder
Gedanke, jeder Sinn
kann in uns eine große Bedeutung erzeugen. Wir
benötigen die Affinität.
Kunst ist der Vorgang einer Transformation innerer Welten, einer
Enthüllung, dem Betrachter in uns eine Sichtweise der
Schöpfung zu präsentieren, als Schaffensprozess auf
einer geistigen Ebene.
Kunst versucht eine Perspektive der Wirklichkeit.
So mannigfaltig sich Existenzen manifestieren, so differenziert sind
auch ihre analogen Wirklichkeiten.
In der Kontemplation hilft uns die Kunst die eigenen Grenzen zu
erkennen, sie zu respektieren oder sie zu überschreiten. Kunst
dient als Idee zur Selbstverwirklichung.
Reflektiere ich die Substanz einer möglichen Wirklichkeit, als
die Quintessenz meiner Gedanken und der aus ihr resultierenden
Wahrnehmung durch das künstlerische Schaffen,
ermögliche ich mir zeitgleich den Einblick in eine Perspektive
meiner Realität.
Ich konstruiere meine Wahrheit aus der Synthese meiner Inkarnationen.
Hier existiert weder Konsens noch Begrenzungen, nur Blick in die Seele
und die Begegnung mit Analogien.
Lang ist die Kunst, kurz ist das Leben.
Kunst ist die
Komplizin des Unvorstellbaren Unaussprechlichen Unbeschreiblichen und
Unfaßbaren.
Kunst ist eine Laterna Magica. Kunst ist ein
Zauberprisma durch das, das Leben scheint und uns seine wahre
Schöpfungen offenbart.
Kunst ist ein Kaleidoskop der Ideen und
ihrer Faszinationen.
Kunst ist das Farbenspiel der Träume.
Kunst ist Inspiration und Quelle der Zufriedenheit.
Kunst ist eine
Vermittlerin der Illusion und Kämpferin gegen die Trugbilder
unserer Wirklichkeit.
Die Kunst ist der wichtigste Gehilfe des Traumes.
Kunst ist greifbare, sichtbare Poesie.
Kunst ist der
größte Verwandlungskünstler. Kunst ist ein
Pantomime. Kunst ist ein Geschichtenerzähler.
Kunst ist die
Religion für die Seele. Kunst benötigt geistige Leere
um die Psyche zu generieren. Kunst bedeutet, das spirituelle im
Menschen zu offenbaren. Kunst ist das Portal zu Psyche, Genius, Seele
und Spiritus.
Die Kunst ist das rettende Ufer in einer
zügellosen Welt.
Kunst nimmt viele Formen an. Kunst macht
sichtbar.
Kunst ist Bestandteil unserer mittelbaren Umgebung. Kunst
entführt uns in andere Dimensionen.
Kunst ist der Vorgang
einer Enthüllung.
Kunst ist ein Transformator unsichtbarer
Welten. Kunst ist eine Perspektive der Wirklichkeit.
Kunst ist das
Wirken an der Kultur. Kunst ist das Atmen kreativer Energie. Kunst ist
Leidenschaft.
Kunst darf Nichts, Kunst macht Alles - Leben
Mutter Erde Du bist ein Superorganismus.
Du gibst uns Luft zum atmen.
Du schenkst uns Lebensraum.
Du versorgst uns mit allem was wir benötigen.
Mit Deinen Strahlengürteln und Deiner Atmosphäre
schützt Du uns vor den lebensfeindlichen
Einflüssen des Universums.
Du filterst die kosmischen Strahlen in erträgliche Dosen und
ermöglichst allen Lebensformen eine sprunghafte Evolution.
In Deinem morphogenetischen Feld hat sich eine unfassbare Artenvielfalt
entwickeln können.
Du bist die Antenne des großen Schöpfers und
empfängst die Signale, die uns zur Handlung aufrufen.
Du ermöglichst uns soziale Kreativität und Entfaltung.
Du bist die Grundlage für das Weltsensorium unserer
planetarischen Zivilisation.
Du bist die Bühne auf der wir das Raum-Zeit Drama erleben
dürfen.
Hier auf Dir träumen wir, erschaffen Ideale, beobachten den
grenzenlosen Raum, erkennen uns.
Durch Dich kommunizieren wir mit dem universellen Schöpfer.
Du bist das Bindeglied zur Ewigkeit.
Leider erkennen wir oft nicht, dass wir uns mit Dir um Deine globale
Achse drehen,
sondern wir wirbeln um uns auf egozentrischen Kreisbahnen.
Gedanken sind flüchtige mächtige
körperlose Geschöpfe.
Gedanken sind zeitlos.
Sie existieren in Unabhängigkeit von einer
äußeren oder inneren Welt.
Der Gedanke muss von einem denkfähigen Geschöpf
erfasst werden, um wachsen zu können um sich zu realisieren.
Gedanken sind nicht subjektiv, kein Erzeugnis unserer geistigen
Tätigkeit.
Gedanken sind auf Wachstum ausgelegt. Je mehr Empfänger einem
Gedanken Beachtung schenken, desto größer wird die
Möglichkeit, dass sie an Einfluss gewinnen und die Entwicklung
einer denkenden Spezies administrieren.
Sie vermehren sich von Generation zu Generation durch
Überlieferung von Symbolen, gesprochenem und geschriebenem
Wort.
Religiöse und politische Weltanschauungen bieten ihnen
einzigartige Wachstumsmöglichkeiten.
Sie bestimmen das Schicksal dieser Welt und verantworten unsere
Handlungen. Sie leiten und beherrschen unseren Geist. Sie definieren
unsere Weltbilder und kreieren unsere
Überzeugungen.
Sie verfügen über unsere Emotionen und unser Befinden.
Das Gehirn ist der Detektor, ein Weltempfänger, die Rezeption.
Hier findet die Vergabe von Aufenthaltsdauer und Quartier statt.
Gedanken können den Menschen befreien. Sie besitzen aber auch
die Kraft ihn zu versklaven.
Sie haben die unterschiedlichsten Qualitäten. Sie sind
positiver und negativer Natur.
Die denkende Spezies kann sich selbst durch seine Gedanken zum
gewaltigsten Kontrahenten werden.
Wir sind strenggenommen die tatsächlichen Herrscher
über unsere Geschicke, übertragen jedoch viel zu
häufig die Kontrolle fragwürdigen Gedanken. Wir sind
nicht gezwungen diese Gedanken in uns aufzunehmen.
Die Ruhe im Geist vor den ewig plappernden Gedanken ist die
Grundvoraussetzung um eine Wandlung vollziehen zu können.
Aufmerksamkeit ist hier das höchste Gut. Vorsicht vor deinen
Gedanken, es könnten Deine Feinde sein !
Politik - isoliert und abgekoppelt von Liebe
Der Gegenspieler der hoffnungsvollen Zuversicht ist die Furcht.
Die Wunder des Lebens haben im Parlament kein Stimmrecht.
Hier wird die Reduktion der Schöpfung auf allgemein
verständliche Terminologien und
Definitionen betrieben.
Hier wird der Materialismus ausgerufen. Hier schwört man auf
Gottes Wort.
Hier wird den Illusionen und Trugbildern gelobt.
Hier wird der Anspruch erhoben, dass Wahrheit eine absolute
Größe besitzt.
Hier münden die Überzeugungen in harte
Konfrontationen.
Hier verstricken sich autoritäre Weltbilder in Kontroversen
und Konflikte.
Hier nähren sich die negativen Energien aus Zweifel,
Misstrauen und Angst, Machtstreben,
Egozentrik.....
Hier wird die Welt auf ein torkelndes Fundament gesetzt um kurzfristige
Interessen zu befriedigen, Einflusssphären zu erweitern,
Machtansprüche zu erfüllen, der Geltungssucht zu
genügen.
Hier werden Völker verraten, verkauft, versklavt.
Hier öffnen sich die Türen für
lähmenden despotischen Gedankenspuk.
Hier werden die Gesetze des Lebens verdreht um grenzenlose Gier zu
legitimieren.
Das Vokabular, dass die politischen Aktivitäten beschreibt,
bedarf keiner Worte mehr.
Apartheid, Despotismus, Diktatur, Fremdherrschaft, Gottesgnadentum,
Imperialismus, Kolonialismus, Militärherrschaft, Monarchie,
Parteienherrschaft, Rassismus, Reaktion, Tyrannei,
Bürokratismus, Despotismus, Gewaltherrschaft, Kontrolle,
Machtpolitik, Schreckensherrschaft, Terror, Totalitarismus,
Unterdrückung, Versklavung, Willkür, Absolutismus,
Krieg, Zwangsenteignung, Todesstrafe, Folter, Ausrottung, Holocaust,
Massaker, Massenmord, Polizeistaat Völkermord,
Freiheitsstrafe, Spionage, Überwachung, Geheimdienst
Symbole erklären die Welt
Zur Kommunikation auf verschiedenen Ebenen sind uns unterschiedliche
Möglichkeiten gegeben: Telepathie, Wort, Bild, Schrift,
Symbol, Zeichen, Denken als subvokale Sprache,
Körpersprache, Rituale, Kunst.
Das universellste Medium wird von der Symbolik gestellt. Sie
verschweißt die Kulturkreise trotz unterschiedlicher
Sprachen. Sie findet ihre größte Verbreitung in den
Glaubenssystemen und Weltanschauungen dieser Welt.
Gebrauchsanleitungen nutzen immer häufiger symbolhafte
Unterweisung, mit der es auch Analphabeten oder auch Behinderten
möglich ist Anweisungen zu verstehen.
Sie dienen gleichfalls dazu Funktionen eindeutig zu definieren. (siehe
auch Gefahrenschilder / Straßenverkehr )
Symbole sind komplexe Komponenten menschlicher Erfahrung.
Sie transportieren beziehungsreiche Inhalte in kurzen Botschaften und
dienen dem schnellen Austausch vielschichtiger Information.
Sie wirken als Andeutungen und Bezugspunkte, die interpretiert werden
müssen.
Während die Sprache die Denkfähigkeit benutzt um zu
kommunizieren, sprechen Symbole unser Vorstellungsvermögen an.
Symbolik ist allgemein verständlicher und kann sich als eine
universelle Sprache aller Völker entwickeln.
Grundlage kann hier ein gemeinsames Wertesystem sein.
Viele Symbole sind im Laufe der Jahrhunderte bedeutungslos geworden.
Da sich der Mensch im Wandel der Zeit befindet, muss sich eine
Symbolsprache den Veränderungen unterordnen.
Sie wird niemals die Genauigkeit einer Definition erreichen, kann
jedoch das Miteinander der Völker dieser Welt auf eine
kollektive Basis stellen.
Die Rente und das Gefängnis der Zeit.
Der Fluß der Zeit ist eine Illusion.
Sie ist eine vom Menschen definierte Größe zur
Strukturierung seiner Lebenszeit.
Der Glaube an Zeit und Zukunft raubt uns die Erfahrung
im Hier und Jetzt.
Sorge Dich nicht um Deine Zukunft!
Im Augenblick der Freude verschwindet die Zeit
In der Welt der Kommunikation ist es nicht möglich sich ihrer Eindrücke und Einflüsse zu erwehren. Der, durch Studium und Meister geprägte Künstler kann nicht seine geistige Freiheit postulieren, hat er doch schließlich durch Austausch und Adaption schon die Impulse seiner Ablenkung erfahren. Geistige Freiheit ist streng genommen nicht existent. Was ist "künstlerische Selbständigkeit"? Gewissermaßen ist die Selbständigkeit eine Illusion. Thema ist: welche Abhängigkeit hat das Leben für mich gewählt? Welche Positionen meines idealisierten Weltbild muß ich korrigieren. Welche Zugeständnisse muss ich machen. Die Arbeiten gegenwärtiger Künstler und dabei ist das Medium kaum Ausschlag gebend, nähren sich immer von Archetypen. Was vielfach als innovativ dargeboten wird, ist oftmals ein nur ein Aufguss konventioneller Konzepte. Die Hypothese, dass ein Künstler ausschließlich aus sich selbst heraus schöpft ist trügerisch. Dies gelingt nur selten in überzeugender Weise. Ein Merkmal des zeitgenössischern Künstlers ist, dass der Mitteilungspflicht seines Mittelpunktes höchste Priorität eingeräumt wird. Das war nicht in allen Epochen so. Künstler hatten ihrer Herrschaft zu dienen – und daraus sind die unbezahlbaren Werke entstanden, die wir heute in den Museen der Welt bewundern. Künstler wurden gebraucht und gerufen wie heute Klempner oder Elektriker, und mit vielseitigen Aufgaben (herzurichten, dekorieren, streichen...) betreut. Das empfand man gar nicht als Erniedrigung, im Gegenteil: Der multitalentierte und flexible Künstler genoss hohes Ansehen. Es scheint dem Künstler essentiell zu sein seine Freiheit zu bewahren. Der Mensch und auch der Künstler unterliegt den Einflüssen seiner Epoche. Die Kunstwerke früherer Zeiten lassen sich mehr oder weniger eindeutig einer Kultur und ihrer Ära zuordnen. Der Inzest der Kulturen im Zuge der Globalisierung vererbt das Merkmal der Entsolidarisierung . Diese Tatsache hinterlässt ihre Spuren auch bei den Künstlern. Es gibt sicherlich Menschen die mit den kompromisslos unbarmherzigen Marktgesetzen des Kunstkommerz konvergieren können, anderen jedoch wird die beflügelnde und berauschende Kreativität ertränkt.
In einem phänomenologisch-kreativ-künstlerischen Prozess entstehen die Werke als eine Oxidation intuitiver Synthesen von Erfahrungen und Erlebtem. Dies geschieht zu leicht und undimensioniert, als dass man schon vor oder während des Prozesses eine Vorschau auf das Ergebnis beanspruchen könnte. Intuitiv künstlerische Arbeitsweise ist eine von vielen, und kann natürlich gleichermaßen eine recherchierende gesellschaftspolitische Komponente beinhalten wie ein konzeptionelles Werk. Der Künstler kann es sich zur Aufgabe machen als Sozialkritiker zu agieren Denkanstöße zu liefern, durch Idealismus und einer Fähigkeit zur Reflexion. Einem Künstler muss man aber gleichfalls das Recht auf eine ästhetische Arbeitsweise mit positiver Thematik zugestehen.Wer aber autorisiert den Künstler die Gesellschaft über ethisch moralische Werte zu beurteilen.Welche Position nimmt hier der Künstler ein wenn er als Richter über eine Gesellschaft befindet. Die Konsequenz dass der Künstler als Sozialkritiker agieren muss ist aus dem reinen Künstlerdasein nicht abzuleiten. Diese Auffassung grenzt damit ganz selbstverständlich alle Künstler radikal aus, die sich nicht diesem Stigma beugen. Der Künstler selber annektiert nun die Position eines Ignoranten. Sich konträr zu einer Gesellschaft zu stellen erfordert konstruierte Werke, die im weiteren Sinne schon nicht mehr als Kunst gelten. Dass die Gesellschaft zum Feind wächst kann nun eine Folge der künstlerischen Arbeit werden. Die Gemeinschaft mahnende und Prozesse der Reform in Gang setzende Werke, entstehen zwangsläufig in einer sich in stetigem Wandel befindenden Kultur. Kritik entsteht durch die Arbeit, weil sie von dem Werk regelrecht erzwungen wurde. Hier erst macht Kunst sichtbar! Man soll als Kulturschaffender weder Konformismus favorisieren noch als Verteidiger von Extrempositionen auftreten. Redlichkeit und Wahrheitsliebe sind die Kriterien die gute Kunst hervorbringen. Das Recht zum kritischen Werk muss einhergehen mit dem Recht es auch hinterfragen zu dürfen.
Die Vorurteile über den Künstler sind ebenso vielfältig wie die Kunst und ihre Erscheinungsformen Schließlich ist “ Künstler " keine geschützte Berufsbezeichnung. Hier sammelt sich ein Potpourri unterschiedlichster Wirkungsbereiche. Die Künstler, Maler, Bildhauer, Akrobaten, Komödianten, Musiker, Tänzer, Schauspieler, Zauberer, Schriftsteller, Sänger, Dirigenten, Regisseure, Dichter, Fotografen... bilden das Fundament einer Kultur. Trotzdem müssen sie sich mit dem wenigen begnügen, das ihnen zugedacht wird. Ein ungläubiges Lächeln über die Brotlose Kunst! Künstler sind Spinner. Der Künstler verbirgt sich hinter extremen Theorien schützt sich vor den Vorurteilen unter anderem mit dem viel zu langen Mantel der Arroganz, der Einsamkeit, Drogen. Künstler sein ist gleichbedeutend mit spät aufstehen, Unmengen von Wein und Absinth trinkend. Haschisch rauchend, schöne Frauen verführend, außergewöhnliches Auftreten, flankiert von Extravaganzen und Exzess. Paradiesvogel und Faulenzer. Stolzierend wie ein Gockel, tritt Graf Koks selbstherrlich in die Öffentlichkeit, kein Geld in der Tasche, aber ständig high. Als verkanntes Genie mit Depressionen kämpfend in seiner Einzigartigkeit von der Welt missverstanden. Vorurteile? Sicherlich stilisiert sich der Künstler in den Randbereich wirtschaftlich-gesellschaftlicher Anerkennung, repräsentiert die Wertvorstellungen des Minderwertigen, beschenkt sich mit einem Exoten-Bonus, umgibt sich mit dem Flair einer stereotypen Künstlerromantik, meint privilegiert zu sein. Vielleicht sind sie tatsächlich Menschen mit besonderem Flair und leicht egozentrischer Ausstrahlung. Künstler begreifen und erleben die Existenz dieser Welt auf ihre Weise und bewegen sich weg vom Konformen, hin zum Individuellen. Ihre Lebensweise graviert sich in die Gesichter und ihr Werk. Künstler und ihr Schaffen erzeugen eine Kultur als Gegengewicht zur Tristesse technokratischer Parolen und ihren Auswirkungen. Künstler muss als Synonym für eine kreativ arbeitende Berufsgruppen verstanden werden. Der Künstler erlebt in erster Linie sein Glück von der Aufnahme kreativer Energie. Merkmal seiner Arbeit ist die Versenkung während dem Schaffensprozess und die anschließende Kommunikation mit seinem Publikum. Erst mit seiner Leidenschaft und seiner Wahrhaftigkeit erhebt ein Künstler sein Werk zur Kunst. So vielfältig sich die Künstler zeigen , so unterschiedlich sind auch ihre Wirklichkeiten. Der Künstler ist ein Individuum und passt sich keinem Schema an. Der Künstler der neben seinem Wirken auch durch eine nonkonforme Lebensart der Gesellschaft wichtige Impulse liefert ist nicht nur Bestandteil sondern auch maßgeblicher Förderer seiner Kultur.
Kunst ist nicht nur ein reiner
Interpretationsgegenstand. Das Werk wird mit den Augen betrachtet
und
beurteilt. Man muss weder ein Meisterkoch sein, um zu schmecken, ob ein
Essen gelungen ist, noch muss man studiert sein um Gefallen an einer
schönen Arbeit zu finden.
Das Handwerk dient als gestaltungstechnischer Assistent.
Der Einfluss der
Fleissarbeit darf nicht unberücksichtigt
bleiben,
denn auch die Ausübung von Geduld und Konzentration ist Kunst.
Aus heutiger Sicht ist ein Kunst Studium kontraproduktiv, weil weder
Handwerk noch Kultur aufrichtige Förderung erfahren.
Das System versucht sich selbst mit allen Mitteln und mit Hilfe einer
Kunstmafia ständig zu erweitern.
Dass, substanzloser Kunst Krempel öffentlich als
"Kunst"gepriesen wird, während manche "guten"
Künstler kaum Beachtung finden ist eine bedauerliche Tatsache.
Wäre die dominierende Kunstszene nicht permanent
bemüht die Freiheit
der Werte propagieren,
würden ihr die Gewinne wegbrechen und ein Großteil
der
preisgekrönten Künstler in die Brotlosigkeit
absinken.
Mit sinnarmem Kontext und hahnebüchenem Gewäsch,
werden gesellschaftliche Kunstbetrachtungen in beispiellosem
Wortgewürfel erschaffen.
Weniger Aussagen mit mehr Worten geht kaum..
Diese Phrasierungen klingen wie Marketing Strategien zum Verkauf von
total kaputten Autos mit Zertifikaten die die Existenz eines Lenkrades
belegen.
Diese Art der Schönrednerei ist gängig, aber leider
absolut kontraproduktiv,
sie trübt das Bewusstheit für kulturelle Werte...
Ignoranz und Dummheit sind immer noch die zwei grössten
Übel der Menschheit. Eines der wichtigsten Werkzeuge des
Menschen ist sein Urteils und Differenzierungsvermögen.
Dies gilt es zu schulen.
Der Künstler kann sein Talent
für alle Wandlungen und
Launen seiner Phantasie verwenden. Die Tore sind weit geöffnet
für geistiges Blendwerk und peripheren Hokuspokus.
Der Liebhaber schöner Kunst findet in ihr schon seit geraumer
Zeit weder Trost noch Freude.
Kunst hat sich zu einer universellen Gerätschaft umformen
lassen,
die sich jedem Vorhaben bedingungslos anpasst,
ein Instrument, das man nutzen kann, um utopische, unerreichbar
erscheinende Vorhaben zu realisieren.
-mit ihr lässt sich spielend seelischer Ballast und geistiger
Unrat entsorgen.
-man kann mit ihr jemanden zu einem Opfer oder Täter werden
lassen,
-mit ihr der Realität entfliehen,
-leere Botschaften in aufgeblasenen Därmen transportieren
die jeder für sich mit Sinn füllen kann.
-Müllverwertung und Recycling betreiben.
-andere wiederum stehen mit ihrer Hilfe im Mittelpunkt
Die Raffinierten aber, die an Gewissenlosigkeit reichen Nichtsnutze und
Effekthascher wenden sie geschickter an.
Sie tünchen sich mit Verstiegenheit Seltsamkeit,
Originalität, und Ausschweifung um mit ihren zahllosen
Scherzen die Bewunderung jämmerlicher Kunstkritiker zu
erhaschen die um so größer ausfällt, je
weniger sie verständlich sind.
Sie nutzen die Dummheit, Lüsternheit und Eitelkeit ihrer
Zeitgenossen.
Die Wunder der Fantasie sind zig-mal aufregender
als die durch Einfallslosigkeit erzeugte graue Wirklichkeit, weshalb
sie durch die Jahrtausende dauernden Wirren der Zeit hindurch bestehen
konnte und dem Menschen stets ein mächtiges Werkzeug war.
Die
fade, geistlose Wirklichkeit gerät in Vergessenheit und ist
zum Sterben verurteilt.
Du bist der
Protegé der Fantasie, denn Fantasie haben heißt
nicht, sich etwas auszudenken, sondern aus dem zu gestalten was die
Wirklichkeit bereit hält.
Das vollkommene Leben ist das
Märchen, das uns die Fantasie erzählt.
Das Wagnis den
Weg der Fantasie zu beschreiten gleicht einer Berufung und verbindet
die lebendigen Geister.
Wer im Inferno gedankengrauer Konventionen
nicht ertrinken möchte, der sollte in seinen Träumen
brennen.
Mit eben diesem Feuer ewig lodern, mit seinem Talent ewig
Wuchern ist der einzige Weg zu einem erfüllten
Schöpfergeist.
Wir verändern diese Welt indem wir uns
verändern.
Eines Tages wird man erkennen das unsere
Wirklichkeit eine weitaus größere Illusion darstellt
als der Traum der uns die Gewissheit verschafft, dass wir nicht in dem
Maße in der Wirklichkeit wurzeln, wie man im allgemeinen
anzunehmen pflegt.
Ich lebe weder eine Utopie noch bin ich Realist.
Ich bereicher mich an dem Leben
und den unendlichen Aspekten
einer sich ewig wandelnden Wirklichkeit.
Ihre Veränderlichkeit zwingt mich
mich nicht von den Gesetzen und Wahrheiten
des Menschen einvernehmen zu lassen.
Gesetze schreibt das Leben unermüdlich neu.
Meine Gedanken sind die Urheber meines Schicksals.
Ich trage die Verantwortung
jene Kakophonie zu bezwingen,
verursacht durch die tragische Verwechslung
meiner Beduerfnisse mit meinen Wünschen,
und dem Mangel an Vertrauen gegenueber einer einzigartigen
Schöpfung.
Die Möglichkeiten werden stets von den Wünschen
überfügelt. In der Verwechselung von
Bedürfnis mit
Wunsch
verbleibt die permanente Unzufriedenheit.
Man kann nicht
ständig auf der Suche sein,
bei seinen Mitmenschen abwartend und stehlend zusehen wie Liebe
qualvoll stirbt.
In dem Vertrauen auf ein gerechtes Prinzip
das dem Leben zu eigen ist,
erhält jedes Geschöpf seinen Raum.
Jeder Mensch hat in seinem Dasein
die Pflicht seinen eigenen Weg zu finden
und nicht den Pfaden und Gedanken anderer zu folgen.
Gedanken sind die gefährlichsten Waffen.
Sie nähren sich aus der Gefolgschaft des Opportunismus.
Wahrheiten aus Erkenntnis sind flüchtige Geschöpfe
und ueberdauern nicht einmal eine Lebenszeit.
Jedes neue Leben jeder Gedanke
nährt sich aus dem Ursprünglichen
und ist nur eine Facette des Ganzen.
Jeder Mensch kann wie die Reise
in ein unbekanntes Land sein.
Ich bin ein Tagelöhner und gehe als
Werktätiger jeden Morgen in meine Traummanufaktur
um Idealisiertes zu gestalten, ästhetische Welten zu
erschaffen, zu verdrängen, das Bewusstsein
zu vernebeln, einer schrecklichen Realität entgegen zu wirken.
Im Besitz des magischen Pinsels, dem anthologischen Utensil
für den Liebesbetrieb, einem Relikt,
dem Dämonenalptraum ferner Kulturen, wage ich den Zeitsprung
in die Gegenwart und duelliere mich
mit meinem Wirrkopf.
Als Matador im blühenden Gedankenflug, bewaffnet, schiebe ich
diesem Einfallspinsel der es sich
bei mir häuslich macht, meine Brennlanzen in seinen fetten
Kugelbauch.
Aber, er steht wieder auf.
Ein ums andere Mal.
Dieser impotente Monarch der mein Bewusstsein vergiftet sollte einst
mein Diener sein.
Jetzt hat er sich aufgeschwungen meine Seele gespalten, badet mich in
seichter Mattheit
parfumierter Dürre, scheinheilig,
verkostet gierig meine Erfahrungen die ich bis jetzt als Motivbildchen
unter meinem Herzen trug.
Ich werde ihn erschießen, den Meuchelmörder meiner
Einbildungskraft, betätige den Abzugshebel-
ein glatter Blattschuss.
Ruhe kehrt ein.
Ich trinke meine Himalayabrause gegen seine hochpotenten
Bewusstseinsblockaden,
sattel den Symbolreiter Ratio und reite los,
fliege vorbei an einem tiefgrünen Mysterium, einer kryptisch
überlasteten Verdichtung
von Formen und Farben die zu Staubkörnern zerfallen, sich zu
stereotypen Bilderfluten vereinen,
hinein in meinen Phantasie zerberstenden
gestalterischen Genozid.
Da taucht er wieder auf, mein Kontrahent mit seinem impliziten Manifest
von Wahrheit,
buntgehärtet, mit scheckiger Fischhaut,
stößt mich in den Strudel
der Reduktion - meine wundervollen Weltenschöpfungen
verblassen.
Ich bin blind und leide, versuche zu sehen, presse mich eng an meine
Suggestionskräfte.
Der Kampf erwacht in mir aufs Neue, gegen die tiefe schwarze
Vielgestalt,
die achtlos Reisende ködert. Er lotst sie in sein Krematorium
auf einer kleinen brachen Insel. Ein
ödes Eiland, ein Trugbild und freut sich über jeden
blechernen Deppen der in seinen Fängen
regungslos dahin rostet. Wenn ich mich doch nur ein Stück
bewegen könnte.
Durch meine Liebe wurde die Utopie zur
Realität, aber was habe ich angerichtet.
Ich öffnete eine Tür,
und durch sie hinein traten die Welten scheinbarer Harmonie, entdeckte
ich die unzähligen
filigranen Einzelheiten die die Liebe zum Wagnis werden lassen
Als ein Sternenwanderer auf der Suche nach Dialog und Verschmelzung,
ein Tropfen spritzender
Gischt im freien Fall in ein brodelndes Seelenmeer bin ich ahnungslos
in eine materielle Welt getreten.
Dieses Fallen will nicht enden.
Ich möchte nicht alleine stürzen.
Ich möchte die Nähe erfahren die mich erwartet damit
ich nicht erschrecken muss vor dieser
unendlichen Liebe die mir bisher versagt blieb.
Meine Wasserperle, ich habe Dich gesehen in der tosenden Brandung.
Wir beide auf einer Welle und aber nun hat sich der Sturm zwischen uns
gedrängt.
Meine Liebe wächst in der Stille, fern der Hektik, des
Lärm, des Rauschens und Tosen einer
stürmenden Oberfläche.
Meine schöpferische Handlung ist sakral und erhebt mein
Begehren zum Heiligtum.
Ich preise Dich.
In meiner alchimistischen Mixtur aus Problemen, Fragen,
Ängsten und Irritation experimentiere
ich mit dem Ende dieser Welt.
In meinem Ein- Mann-Theater jonglieren kunstvoll miteinander
verknüpfte Figuren,
auf stumme Weise mit symbolhaften Verschlüsselungen.
Ich bin ein schweigsamer Geschichtenerzähler, ein wortkager
Visionär.
Ein Artist auf einem geistigen Spielfeld.
Meine Requisiten sind Fragmente der Wirklichkeit, rauchende Substanzen,
Mythologie
Traumessenzen, Vorstellungen, Konstruktionen, Möglichkeiten,
Perspektiven meiner möglichen
Zukunft.
Ich befinde mich in freiem Fall. Liebe und Fantasie sind meine
Rettungsschirme.
Die Vielfalt der Wahrheiten
Es gibt keine endgültige Wahrheit. Es gibt weder ein Richtig
noch gibt es ein Falsch.
Es gibt mögliche Wahrheiten, Facetten die nebeneinander
existieren und sich gleichzeitig
widersprechen.
Nur unter diesem Aspekt ist es möglich, dass uns die
Schöpfung in ihrer Verschiedenartigkeit
erscheinen kann.
Die Reduktion dieses Wunderwerks auf allgemein verständliche
Terminologien und Definitionen
beraubt uns der wesentlichen Erfahrung die wir in ihr zu vollziehen
haben.
Die Wahrheiten manifestieren sich in unseren Betrachtungsweisen zeigen
uns den Reichtum unserer
Interpretationsmöglichkeiten auf, bewegen sich auf
verschiedenen Ebenen unterschiedlicher Relevanz,
erzeugen grundlegende Unterschiede und Unvereinbarkeiten, um an dem
Prozess der Wahrheitsfindung zu verzweifeln, oder um uns zu der
Erkenntnis zu führen,
dass das Unmögliche zwar nur eine relative Wahrhaftigkeit
besitzt aber dennoch den Anspruch einer Richtigkeit erfüllt.
Diese scheinbaren Unvereinbarkeiten die uns zu einem Austausch mit dem
Andersartigen
Unbegreiflichen regen sollte, mündet allzu oft in einer harten
Konfrontation, weil wir den Anspruch erheben, dass Wahrheit unseren
absoluten Anschauungen nachzukommen hat.
Nicht nur dass wir uns durch ein autoritäres Weltbild in
Kontroversen und Konflikten verstricken,
wir nehmen uns auch die wunderbare Möglichkeit die Welt in
ihren Divergenzen als ein beziehungsreiches verflochtenes heterogenes
Netzwerk zu erleben.
Divergenz, grundlegender Unterschied, Heterogenität,
Originalität, Ungleichheit, Unterschied, Unvereinbarkeit,
Variation, Verschiedenheit, Vielfalt, Wechsel, Zwiespalt
Die bizarr logische Strukturen der Traumwelten.
Nicht nur dass im Traumbewusstsein das Gehirn mit einem Minimum an
Informationen eine virtuelle Realität, mit erstaunlicher
Affinität, und Divergenz, zur realen Welt kreiert,
es werden Informationen analysiert organisiert und strukturiert,
Nervenzellen neu vernetzt,
Nervenstrukturen umgebaut.
Der Traum erfüllt die Funktion der Verarbeitung und
Verknüpfung von neuen Eindrücken mit bereits
vorhandenen Erfahrungswerten.
Der Traum hebelt alle Gesetzmäßigkeit einer vom
Menschen definierten Realität aus.
Im Traum vollziehen sich nicht nur Lernprozesse, Projektionen,
Kompensationen, Visionen,
Träume geben Auskunft über die Verfassung unserer
emotionalen Persönlichkeit, unserer Begehren unserer
Ängste.
Hier begegnet uns der Traumpartner. Wir erfüllen unsere
sexuellen Wünsche bis hin zum Orgasmus.
Die Fähigkeit zu träumen birgt ein unentdecktes
Potential an Möglichkeiten die Veranlagungen unserer
Persönlichkeit zu erkennen und zu formen.
Die Welt des Traums ist angefüllt mit parapsychologischen
Phänomenen.
Seelenwanderung, außerkörperlichen Erfahrungen,
Imagination, außersinnliche Wahrnehmung, Hellseherei.
übersinnliche spirituelle Erfahrungen, kollektive
Träume, Telepathie, Meditation,
Begegnungen und Kommunikation mit transzendenten Wesen, Traum als
Übermittler von Botschaften, Dialog in Analogien und
Gleichnissen mit geistigen Energien.
Wir können lernen das Traumbewusstsein zu beherrschen um
steuernd in das Geschehen einzugreifen.
Die Ergründung des Traumes und seiner vielfältigen
verborgenen unerschlossenen Reserven beginnt mit dem bewussten und
aufmerksamen Träumen.
Der Traum hält für uns nicht nur eine bedeutende
Fülle von Antworten bereit, ihm kommt eine
Schlüsselposition in unserer irdischen Existenz zu.
Wir alle sind Traumforschungsreisende auf Expedition.
Ich werde sterben.
Ich habe Angst.
Ich bin allein.
Ich muss an die Zukunft denken.
Ich habe ein großes Problem.
Ich habe keine Zeit.
Wissen ist Macht.
Wissen ist Weisheit.
Der Tod ist eine Strafe.
Ich schaffe das nicht. Ich kann nicht. Ich bin unbegabt.
Ich bin etwas besonderes.
Ich muss mich den Menschen beweisen.
Ich kenne die Wahrheit.
Ich muss die Welt verbessern.
Ich muss den Menschen helfen.
Ich muss Karriere machen.
Glück lässt sich finden. Das Glück wird mir
begegnen.
Liebe macht blind
Liebe ist eine Illusion.
Es gibt einen Menschen der für mich bestimmt ist. Meine
große Liebe.
Es gibt ein Schicksal dem ich nicht entgehe.
Ich muss für die Freiheit kämpfen.
Ich denke also bin ich.
Ich.
Die Energie Deines Geistes
Vertrauen, Friede in Deinen Gedanken, Zuversicht,
die Synthese mit dem Reichtum des universellen Bewusstseins und deiner
begrenzten eingeschränkten Persönlichkeit,
das Bezwingen der Egozentrischen Gravitation, erfüllen Dich
mit nie gekannter Energie.
Die Verstrickungen in Deine Projektionen, in Deinen reduzierten
Horizont, in einen sich selbst bestätigenden Argwohn, in Sucht
und Selbstsucht, lähmen Dich weil Deine Motive es nicht wert
sind.
Diese Divergenzen definieren den Raum für die Energie deines
Geistes.
Deine Freiheit besteht in der Wahl Deiner Verantwortung nicht darin sie
abzulegen.
Deinen Willen, Deine Lebenskraft, Dein Herz, Deine Seele, gegen die
Angst.
Halte Dich nicht zurück!
Werde zum Projektil einer tiefen Überzeugung.
Es sei Dein letzter Wille dass die gesammelten Kräfte alles
mit sich tragen in das ewige Paradies.
"Ich werde die Herausforderung annehmen"
ist die Antwort die in Dir steht
Wie ein Fels in der Brandung einer tosenden Welt,
alle Kräfte dieser Schöpfung stehen Dir bei.
Die Weisheit der Unendlichkeit ist Dein Sekundant.
Du bist unbezwingbar solange Du Dein Wirken mit allen Kräften
diese Seins verbinden kannst.
Kannst Du es nicht, ertrinkt Dein Leben im Meer von Belanglosigkeiten
und Selbstzweifel.
Furcht und Zuversicht
Die Seele wächst durch Zuversicht. Sie kümmert dahin
im Zustand der Furcht.
Bewusstsein, Kraft und die Fähigkeit zur Begeisterung sind die
grundlegenden Dynamiken für das fruchtbares Gedeihen und
Wachstum unseres Wesens.
Die Aufnahme Guter Eindrücke und guter Gedanken stimuliert das
positive Lebensgefühl.
Das Wesen wird in einen Zustand erhöhter Wachsamkeit und
Sensibilität versetzt.
Es liegt an uns, welchen Einflüssen wir den Einzug in uns
gewähren.
Hier sind wir offenkundig die Entscheidungsträger.
Hier erkennen wir das freie Spiel des Geistes.
Die Wahrnehmung, dass die eigene Persönlichkeit nicht
uneingeschränkt geordnet ist und unbegrenzt existiert, dass
sie der Formung durch uns bedarf ist für eine erfolgreiche
Lebensführung evident.
Mit der Reinigung durch die Befriedung von Gedanke und Geist erschaffen
wir in uns die Einheit die uns unsere Möglichkeiten besser
erkennen und realisieren lässt.
Sie hilft uns unser wahres Wesen zu begreifen.
Furchtlose Einsicht, Vertrauen, Freude, tatkräftige,
vorausschauende Liebe, Mitgefühl und Herzensbildung, sind die
Schlüssel mit dem wir die Türen zu einem
zuversichtlichen Leben öffnen.
Der Gegenspieler der hoffnungsvollen Zuversicht ist die Furcht.
Sie nährt sich aus Zweifel, Argwohn und Angst. Sie bewegt sich
auf einer egozentrischen Ellipse unserer Persönlichkeit. Sie
lässt uns schrumpfen, altern und vernebelt mit ihrem Schleier
unser Bewusstsein. Sie öffnet die Türen für
lähmenden despotischen Gedankenspuk.
Die Seele ist Dein Kind.
Sie ist ein feinstofflich tranzendentes Wesen.
Willenlos, hilflos, schutzlos.
Sie ist ein Sensor, ein empfindliches Geschöpf.
Sie empfindet Schmerz bei einer lebensfeindlichen Handlung.
Sie reflektiert unser Wirken.
Sie verspürt einen ewigen Hunger nach Erfüllung.
Sie befindet sich auf Wanderschaft durch die Raumzeit.
Sie offenbart sich in körperlicher Gestalt und ist dennoch
unsterblich.
Die gesamte Materie ist beseelt.
Die Seele ist kein eigenständiges Wesen, sondern die Facette
eines großen Wesens,
eingebunden in ein großes
Netzwerk, dass die Gesamtheit der Schöpfung umspannt,
mit uns
über den Körper kommuniziert und zu einer
wahrhaftigen Lebensführung leiten möchte.
Sie zeigt uns einen Weg auf, mit dem Ziel uns zu einem
erfüllten Dasein zu verhelfen.
Sie wirkt als Katalysator für unsere momentanen
Geisteszustände,
antwortet über Körperbotschaften und erduldet was man
ihr zufügt.
Sie ist Gottes Kommunikator, die Verbindung zum Wesen der
Schöpfung.
In ihr liegen die Gesetze des Lebens verschlüsselt.
Sie sind
nicht die Gesetze des Menschen.
Die Seele ist ein himmlischer Bote.
Durch Sie erhalten wir Zugang zur Ewigkeit.
Fremdbestimmung. Wir öffnen eine
Tür. Wir erhalten
eine Programmierung. Die Entstehung des domestizierten Primaten.
Wir erhalten in der Kindheit eine unvollständige Skizzierung
der Welt.
Es fehlt uns die Fähigkeit diese Regeln und Projektionen in
ihren Konsequenzen zu erkennen.
Werte und Weltbilder können
sich selbstständig etablieren und unsere Sichtweise formen.
Das Gehirn arbeitet selbsttätig selektiv, ist hierarchisch
aufgebaut, analysiert, reduziert, übermittelt, organisiert und
speichert die ihm übertragenen Botschaften in immer komplexer
werdende Gedankenstrukturen und Informationsfelder.
Auf der Suche nach Allgemeingültigkeit und einer gemeinsamen
Resonanz mit seiner Spezies erzeugt das Gehirn die neurale Fiktion des
Ego als die soziale Wirklichkeit, und betreibt die konstante Reduktion
universeller Botschaften mit dem Ziel durch Konditionierung des
Bewusstseins eine gemeinsame Denkweise als Kommunikationsbasis
innerhalb seiner Spezies zu errichten.
Die meisten Menschen lassen ihr Gehirn dann ungestört weiter
arbeiten.
Das haben die Vertreter von Politik, Medien, Konfessionen und
Werbeindustrie längst erkannt. In diesem Zustand kann der
unreflektierte Mensch unbemerkt einer subtil fortdauernden
Gehirnwäsche unterzogen werden.
Es werden kollektive Ereignissfelder konstruiert, die mitunter in
Hysterien und fanatischer Intoleranz gipfeln. Was wollen wir denken?
Bewusstsein, Geist und Gedankenstrukturen existieren in einem den
Körper durchdringenden Wahrscheinlichkeitsfeld,
Das Gehirn ist ein biochemisch elektrisches Netzwerk, mit der
Möglichkeit virtuelle Entwürfe einer denkbaren
Realität aus diesem Wahrscheinlichkeitsfeld zu empfangen, und
eigenständig umzuformen. Neu strukturierte Gedankenmuster
werden von diesem Informationsfeld absorbiert.
Der Körper ist
über ein Nervengewebe mit dem Gehirn verbunden, wodurch der
gesamte Körper als Sender und Empfänger dient.
Die Möglichkeit die Signale feiner zu justieren, Klarheit und
Intensität zu beschleunigen, um tiefgreifendere Informationen
zu erhalten wird als Bewusstseinserweiterung definiert.
Das Gehirn besitzt eine Reihe expandierender und relevanter Funktionen
und befähigt zu
spiritueller Erfahrungen, Transzendenz, Traum, Telepathie, Meditation,
Interaktion mit geistigen Energien und letztendlich besitzen wir auch
die Fähigkeit unser Denken selbst zu gestalten.
Der richtige Gebrauch des Gehirns will erlernt sein. Hierzu ist es
unumgänglich das Denken zu beobachten und sich einer massiven
Einflussnahme auf diese ureigenen Prozesse, zu entziehen.
Stellen wir den Sender ein!
Die Sehnsucht nach Erlösung, nach
der Erkenntnis eines tieferen Sinns, nach der Befreiung von hemmenden
Konditionen, hat den Menschen in allen Perioden seiner Kulturgeschichte
dazu bewegt,
in religiös spirituellen Ritualen sein
Bewusstsein durch Einnahme von psychedelischen Pflanzen zu stimulieren,
um mehr über die Existenz eines göttlichen
Bewusstseins zu erfahren, um an eine hoch aufgelöste
Interpretation der Zusammenhänge zu gelangen, sowie in Kontakt
mit den Wesenheiten von Natur und Geisterwelten zu treten.
Drogen dienten den antiken Humanisten und den heidnischen Religionen
als grundlegendes Werkzeug der Philosophie.
Sie machten es dem Menschen möglich in Bereiche des
Bewusstsein vorzudringen, die ihm in seiner konventionellen Lebensweise
schwer zugänglich blieben.
Durch die fließende Verschmelzung von Traum und Wirklichkeit
zu einer konkreten Vision war es möglich das schimmernde
Mysterium der Schöpfung in seiner Ganzheit zu erfahren und an
bedeutende Informationen aus den vielschichtigen
Bewusstseinsphären zu gelangen.
Diese Experimente dienten nicht einer abstrakten Transzendenz, sondern
wurden angewendet um Finsternis und Unwissenheit aufzulösen.
Die Drogenkultur der Sechziger war eine weltweite Wiedergeburt der
ältesten Religionen.
Heute in unserer hedonistischen Kultur eskaliert der Gebrauch von
Drogen.
An die Stelle der spirituellen Erfahrung ist die Sucht nach
Vergnügen getreten.
Der Materialismus hat den Wunsch nach geistiger Erfahrung in die
Randbereiche geschoben.
Die Unfähigkeit im Umgang mit den, als Spiegel der
Persönlichkeit wirkenden Psychedelika,
hat eine weit verbreitete Angst heraufbeschworen und sie in die
Illegalität verbannt.
Psychedelika wurden durch Psychopharmaka ersetzt.
Der Konsum von Psychopharmaka explodierte.
In den heute streng organisierten Gesellschaften dienen Psychopharmaka
dem Menschen, Ängste zu unterdrücken, um den
multiplen Anforderungen und Konditionen des Kollektivs, gerecht zu
werden.
Die Panik vor dem Empfinden eines Sinn entleerten Daseins bleibt
bestehen.
Die Ängste des Menschen sind zu einem profitablen
Geschäft geworden.
Die schicksalhafte Anziehung, Begegnung und
Vereinigung der Seelen kann
mehr sein als der Austausch zweier Phantasien, mehr als der zeitlich
begrenzte Verzicht auf Individualität.
In uns wächst
Vertrauen, Selbsterkenntnis, Einbildungskraft,
Begeisterungsfähigkeit.
Liebe befähigt uns den Partner als Ideal erscheinen zu lassen,
die göttliche Variante in ihm zu erkennen
In der magischen Dimension der Liebe begegnen sich die Körper
als materialisierte Lebensenergie.
Diese Fusion ist mehr als das kurzeitige Erwachen aus dem Traum
scheinbarer Wirklichkeit,
mehr als die Entdeckung einer verborgenen geheimnisvollen Wesenheit,
die in jedem von uns wohnt.
Sie ist das gemeinsame Eindringen in die Weltenseele, die Verbindung
von Licht und Leben,
eine tief empfundene Begegnung in einem transzendentem Rauschzustand,
die ekstatische Annäherung an die Einheit des absoluten Seins,
ein hyperphysischer unsichtbarer Prozess höherer Ordnung einer
sich vergeistigenden dynamischen Energie, das Erkennen, Verschmelzen
und Versinken in die große
göttliche Seele.
Der Trieb, als ein roher blinder Impuls animalischer Gier, der eine
Unsterblichkeit als Fortbestand der Rasse konkretisiert, sowie die
Reduktion auf die Libido, führen zu sexuell, emotional,
spirituellem Vakuum, und katastrophal gesellschaftlicher Mutation der
Kultur- und Sozialstrukturen.
Die erstaunlich hohe Suggestionskraft kurzlebiger Signale wie Jugend,
Schönheit, Affinität der Werte, Vermögen,
erschaffen in der Gesellschaft keine Liebesbeziehungen, sondern
tragische Verzahnungen zwischen den Menschen, ohne Liebe, Hingabe und
Verantwortung.
Die Unfähigkeit dynamische Energien zu transzendieren kann zu
gefährlichen autonomen Transformationen führen, wie
Erschöpfung, Unzufriedenheit, Depression und wachsender
Lustlosigkeit.
Man erzeugt ständig energetisch geistige
Kurzschlüsse, und betreibt eine Verschwendung von Lebens- und
Nervenenergie, insofern man für diese Kräfte keinen
höheren Verwendungszweck bereit hält.
Das Wissen um die Vereinigung der Liebenden, als ein sakrales Ritual
verblasst.

Die Frage nach dem Sinn des Lebens wird in der
Regel solange nicht
gestellt bis die Lebensführung in das bereits vorhandene
Stigma nicht mehr integriert werden kann und es zu existenziellen
Sinnkrisen kommt.
In der Annahme, dass
das Leben neutral ist und Sinn entleert, dass es gleich einem
Gefäß nach Belieben befüllt werden kann,
dass jeder Mensch seinem Leben einen eigenen Sinn zu geben hat,
Mensch und Universum aber steter Veränderung unterliegen,
wirkt der Versuch einen Zustand zu erhalten gegen die
Gesetzmäßigkeit des Lebens.
Das Leben gibt sehr genau vor wie es gelebt werden möchte.
Man kann zur der Erkenntnis gelangen, dass es für das eigene
Glück sehr sinnvoll ist, anderen Lebensformen in ihrer
Entwicklung behilflich zu sein,
auf jeden Fall fordert das Leben die Bereitschaft zur Transformation.
Es gilt das Wesentliche zu entdecken sich der Illusionen zu entledigen,
die der Zufriedenheit entgegen wirken.
Frei von Illusion zu sein ist aber auch gleichbedeutend mit einer eher
nüchternen Lebensweise.
Die Welt mit allen Sinnen im Hier und Jetzt zu erleben bietet aber
immen noch genügend Anreiz, ist immer noch aufregend genug, um
ein erfülltes Dasein zu erfahren.
Wir leben in einem gigantischen Organismus und sind als Lebewesen
miteinander verknüpft.
Um uns selber nutzbringend zu sein, ist es ein Gebot, dass wir die
Lebensräume aufbauen fördern und
unterstützen.
Kraft, Gleichgewicht, Wohlbefinden sind die Ziele.
Die Schöpfung benötigt kreatives
Bewußtsein.
Wir können es erlangen.
In der Tiefe von Glaube und Hoffnung verbirgt sich
das Wissen um ein
Himmelreich.
Unser Herz träumt von einem immer währenden
Frühling.
In diesem Traum liegt der Schlüssel zum Tor der Ewigkeit.
Sterben bedeutet sich die Seele vom Wind hinweg wehen zu lassen, in die
Strömung zu hechten sich in die tobende Brandung zu
stürzen um am Riff der Zeit zu sprühender Gicht zu
zerstäuben, den Atem auszuhauchen, ihn von Unruhe und
Rastlosigkeit zu befreien, damit er sich ungehindert seinem Ursprung
zuwenden kann.
Abschied nehmen, bedeutet das Schweigen der Vergangenheit zu
durchkämmen auf der Suche nach einer Begegnung deren Sinn wir
nicht erkennen konnten, Frieden zu schließen, Feindschaften
zu begraben.
Das Ende dieser Jagd ist gleichbedeutend mit einem
Bewusstseinstransfer.
Es erwartet uns eine unbekannte Ebene von Realität oder die
Hochzeit mit der Ewigkeit.
Diese Reise beginnt wie eine Fahrt in die Ungewissheit, entsprechend
einem Abenteuer völlig unvorbereitet und ungeplant, mit einem
beherzten Sprung in einen tiefen undurchdringlichen Nebel.
Dieser Abschied ist eine Liebeserklärung und beleuchtet die
scheidende Welt mit einem mystischen Schimmer, der tief in Dir ein
Erkennen wachrufen wird, über die Dein Verstand in
Wahrhaftigkeit ertrinkt.
Nachdem alles von Dir gegangen ist, was Du nicht mehr
benötigst, wirst Du von reiner Liebe empfangen und die Suche
nach ewiger Glückseeligkeit findet ihr Ende.
Liebe ist keine berauschende Emotion.
Liebe ist ein Gespür, ein Empfinden für unbedingte
Notwendigkeiten, eine Handlungsaufforderung,
ein Erkennen, eine Direktive zum Schutz von Sein und Werden.
Sie zu leben erfordert unbedingte Aufmerksamkeit.
Sie ist wie ein Brunnen der von geheimer Quelle gespeist wird.
Sie ist langmütig und gütig,
Sie ist weder arrogant noch selbstgefällig, sie prahlt nicht,
sie ist weder herablassend noch ist sie nachtragend.
Sie freut sich an der Wahrhaftigkeit.
Liebe lebt ewig.
Wenn Du dass Gefühl hast Liebe stirbt, dann versiegt die
Quelle in Dir und Du trocknest aus,
weil Du Sie aus Deinem Herzen verdrängt hast.
Tiefe Demut, Erstaunen vor der Schöpfung, Neugierde und
Hilfsbereitschaft vermögen die Quelle wieder zum perlen
anzuregen.
Liebe schenkt sich selbst
Sie lässt sich nicht bestimmen.
Man kann sich ihr unterordnen und sie zum Lenker wählen,
um mit beflügeltem Herzen zu erwachen und den Tag in
Liebe zu vollenden.
Liebe ist “reine“ Energie.
Sie dient uns als Leitstrahl und führt zum Ursprung des Seins.
Fülle Dein Herz mit göttlicher Energie, dann bist
schon so gut wie zu Hause.
Das Leben in einer zeitlosen physischen Welt
Der Skeptiker sagt:
Angenommen, die Schöpfung sei von Anfang bis Ende bereits
unveränderlich vorhanden.
In ihr fänden keinerlei Veränderungen statt.
Das Leben in seiner Fülle von Möglichkeiten sei nicht
nur vorgezeichnet,
sondern wäre bereits als vollständig gelebtes Leben
real existent.
Die Gesamtheit der Bewusstseinszustände existiere
gleichermaßen physisch real.
Wir könnten wohl eine Möglichkeit wählen,
sie aber nicht durch eine Handlung neu erzeugen,
so bliebe uns immer noch unsere Erfahrungen mit der wir das Erleben
verarbeiten.
Wir wären damit Gutachter, die die Welt auf Tauglichkeit
prüfen um der Selbstreflexion eines multidimensionalen Geistes
zu dienen.
Das Leben in dieser zeitlosen physischen Welt käme einer
Erforschung des Bewusstseins und der Konsequenzen der gebotenen
Möglichkeiten gleich.
Auch hier wäre das Bewusstsein nicht an eine physische
Existenz gebunden.
Die reinste Kommunikationsform ist Telepathie.
Die Verbundenheit mit dem göttlichen schöpferischen
Bewusstsein in stiller Andacht und ruhendem Geist ist die
Möglichkeit sich des Empfindens der Reduktion auf das Ich und
der mit ihr
einhergehenden Isolation zu entledigen.
Es entsteht eine tiefe Verbundenheit mit der Schöpfung und die
Vertrautheit mit den in ihr
vorgehenden Ereignissen.
Diese Kontemplation ist die mächtigste Form der telepathischen
Kommunikation.
Zu ihrer Entfaltung benötigt sie Ruhe im Geist und
Sensitivität.
Sie ermöglicht die Wahrnehmung und Übertragung
komplexer Inhalte und Botschaften.
Dem Geist ist es möglich mit allen Bewusstseinsformen auf
Entfernung zu kommunizieren.
Dabei nimmt weder die Intensität noch die Dauer der
Verständigung mit der Entfernung ab.
Die Liebe zu einem anderen Geschöpf ist die bekannteste Form
telepathischer Kommunikation.
Telepathie ist die Unterhaltung auf Entfernung in Verbundenheit.
Alle Lebewesen benutzen Telepathie zur Verständigung.
Man lebt verbunden in einer Synthese mit dem schöpferischen
Bewusstsein.
Telepathie beschreibt aber auch die Fähigkeit,
Gegenwärtiges und Zukünftiges als unvermeidliche
Wirkung aus Vergangenem zu erkennen.
Die Reduktion der Wahrnehmung auf Körper und Umwelt und ihre
Ablenkungsmanöver
verdrängen diese Fähigkeit in den Bereich unbewusster
Wahrnehmung.
Grundlage der Materie ist Energie.
Die uns bekannten elementaren Formen der Energie sind Licht und Materie.
Die Grundstruktur der Energie lässt sich als eine
Verknüpfung der Raumzeit, als Dynamik in einem Wirbel
beschreiben.
Aus ihr bilden sich komplexe Strukturen aus virtuellen Partikeln bis
hin zur
Materie in diametraler Bewegung zweier entgegengesetzter elektrischer
Ladungen.
Materie ist substantiell leerer Raum eingefasst von Energiewirbeln
polarer Kräfte.
Sie ist nicht das, als was Sie uns erscheint.
Sie ist weder hart wie Stahl, noch ist sie weich wie Seide,
fließt wie Wasser oder ist flüchtig wie ein Gas.
Sie ist vielmehr virtueller Natur. Die realen Objekte sind vielmehr
episodisch kurzlebige Trugbilder.
Unser begrenztes Bewusstsein und eine eingeschränkte
Wahrnehmung dienen uns die Illusion der Schöpfung aufrecht zu
erhalten.
Es ist uns schwer möglich dieses Wissen um diesen Wachtraum in
unsere alltäglichen
Verwicklungen einfließen zu lassen um die Bedeutsamkeit
unseres Wirkens zu relativieren.
Wir haben gelernt diese virtuellen Intermezzi als real existent zu
begreifen und unsere Welt auf ein torkelndes Fundament zu bauen.
Das Ende unserer körperlichen Existenz wird jedoch immer
wieder von der Erleuchtung begleitet,
dass diese flüchtigen temporären Zustände
des materiellen Seins das primäre Wesen der Wirklichkeit
beschreiben.
Die Schöpfung ist das Konstrukt einer gewaltigen spirituellen
Kraft, die uns anleiten möchte unser geistigen Kräfte
zu benutzen.
Die Täuschung ist real. Das Wunderbare in ihr ebenfalls.
Frei ist der Mensch geboren, doch überall
legt er sich in Ketten
Freiheit als unveräußerliches Recht und
gesellschaftliches Ordnungsprinzip ist ein guter Ansatz, um dem
Individuum die Entwicklung zu einem sich frei empfindenden Wesen zu
ermöglichen.
Die eigentliche Freiheit jedoch gründet im Geist.
Der Wunsch nach Freiheit entspringt dem Sehnen der Seele nach
Transzendenz, Harmonie und Einheit in tiefer Verbundenheit mit der
Schöpfung.
Die Gedanken sind die eigentlichen Gegenspieler dieses Begehrens.
Sie verwickeln den Menschen in Kontroversen und führen ihn in
die Irrgärten irdischer Komplikationen.
Das Spiel der Gedanken erzeugt nicht nur Dogmen und Vorurteile, es
reglementiert das Verhalten
des Menschen und behindert Eingebung, sowie die Möglichkeit
einer
intuitiven Handlungsweise.
Intuition ist frei von Gedanken und oft genug erweist sie sich als
richtig.
Die Suche nach der Freiheit beginnt im Geist mit der Befreiung vom
quälenden Sog der Gedanken,
bedeutet, dass der Mensch zuerst seine, durch Gedanken definierten
Determinanten erkennen muss, um sich von inneren und
äußeren Zwängen befreien zu können.
In den erleuchteten Momenten seines ruhenden Geistes lässt
sich in kurzzeitigen Intervallen der Entwurf absoluter Freiheit, als
die Empfindung von Grenzenlosigkeit erkennen.
Die körperliche Existenz zeigt uns unsere Grenzen auf.
Der Traum führt uns über sie hinaus.
Karma - Aktion = Reaktion.
Jede Ursache erwirkt
eine Resonanz - Jede Resonanz hat eine Ursache.
Jeder Handlung liegt
ein Energiemuster zu Grunde, das mit gleicher Intensität zum
Ursprung zurückfindet.
Die Resonanz entspricht der Ursache in
Qualität und Quantität.
Identisches muss Identisches
erzeugen.
Materie wird durch ein kosmisches Energiefeld
gestützt, verbunden mit kosmischer Imagination als leitendes
Einflussfeld verdichtet, kontrolliert es Erschaffung und Evolution der
Materie, dient als Leitfeld und erschafft das Gleichgewicht zwischen
manifester und unsichtbarer Welt.
Die Umkehrbarkeit korrespondiert mit
der Formel für Gleichheit von Materie
und Energie:
E = mc².
Exakt jener leitende Einfluß
organisiert Materie zu Evolutionsformen, in subatomaren Bereichen, als
auch in komplexeren Anordnungen lebender Materie / Mensch und
darüber hinaus.
Die universelle Energie / Gott befindet sich in einer Metamorphose und
benötigt uns um sich verändern zu können.
Wir helfen ihm indem wir uns mit ihm und dem Essentiellen
beschäftigen.
Da Erneuerung und Wandlung nur durch einen
Lernprozess ermöglicht wird und es sich hierbei um ein
universelles Gesetz handelt, ist auch Gott / die Kraft der
Schöpfung einer ständigen Mutation unterlegen und
muss seines Bewusstseins gewahr werden und lernen.
Wir sind seine
Diener.
Der Sinn des Daseins liegt nicht in uns, sondern im Bezug zu
der gesamten Schöpfung !
Materie und Geist bilden eine Einheit.
Die physischen Erscheinungen finden ihren Ursprung in der geistigen
Welt.
Wenn im Menschen an die lebende Materie ( Mater = die Mutter )seines
Nervenzentrums / Gehirn Geisteszustände gekoppelt sind,
so darf folgerichtig die Aussage getroffen werden, dass
grundsätzlich Materie mit Geist in unterschiedlichster Weise
kommuniziert.
Das Gehirn erzeugt eine Welt aus Gedanken, Vorstellungen, Anregungen,
Ideen.
Diese Unreflektierten Impulse erzeugen Emotionen die massiv die
Körperfunktionen des Menschen beeinflussen.
Stress ist der Gegenspieler der Meditation und führt dauerhaft
zu pathologischen, den Körper schädigenden,
Symptomen.
Der Ursprung findet sich im Geisteszustand des Menschen.
Die Beruhigung des Geistes kehrt den Effekt um und leitet den
Heilungsprozess ein.
Meditation verändert sowohl Prozesse im Körper, als
auch Strukturen des Gehirns.
Dieses Resultat impliziert, dass der
Körper eine Konstruktion des Geistes darstellt,
Geist und Körper manifeste Existenzen ein und derselben
Substanz, zwei Seiten derselben Wirklichkeit sind.
Der Mensch kann demzufolge Materie denkend verändern.
Das Gebet, als Ritual zur Beeinflussung zukünftiger
Ereignisse, deutet darauf hin, dass der Geist auch die
Fähigkeit besitzt, mögliche Realitäten durch
Geisteskräfte zu protegieren oder zu verhindern.
Die Welt kann also nur so sein wir wir in der Lage sind sie uns
vorzustellen.
Die Kraft des Placebo
Die Geisteskraft als Weltenschöpfer
Die Welt kann nicht so sein wie Sie uns erscheint!
Im gleichen Augenblick, in dem Traum, Gedanken und Vorstellungswelten
in ihr Raum finden,
existiert sie nicht mehr nur in rein stofflicher Natur. Der materielle
Aspekt wird umso energischer neutralisiert, je stärker sich
geistige Kräfte in ihr wiederfinden.
Menschliche Aktivität ist ohne einen fundierten tiefgreifenden
Impuls aus Gedanke, Vision, Traum, Idee, Abstraktion, Intuition, etc.
undenkbar.
Die Schlussfolgerung hieraus lautet:
Es existiert keine objektiv gegenständliche Welt. Sie ist
vielmehr eine Idee, eine Konstruktion nach
Maßgabe unserer Wahrnehmung.
Im menschlichen Geist werden unaufhörlich
Möglichkeiten einer Realität konstruiert, mit der
deutlichen Absicht diese Vorstellungen zu realisieren oder zu
verhindern.
Diese erdachten möglichen Realitäten sind
substantiell greifbar und ereignen sich im Moment ihrer Entstehung.
Um den Widerspruch zu verhindern, verwirklichen sich diese in
Koexistenz zu unserer Welt
stehenden parallelen Universen.
Mit steigender Anzahl möglicher Versionen einer
Realität teilt sich unsere Welt in neue Welten um den neuen
Wirklichkeiten ein Fundament liefern zu können.
Die Folgerichtigkeit in diesen Ordnungsprinzipien und die
Unvereinbarkeit mit anderen
Wirklichkeiten verbietet ein Zusammentreffen dieser Welten.
Sie existieren auf allzeit voneinander getrennten Ebenen.
Wir objektivieren unsere Idee einer Handlung, indem wir sie in die Tat
umsetzen.
Gleichzeitig trennen wir die Realität in ein für uns
nun materiell existentes Resultat und in eine in
unserer Welt nicht mehr unter den selben Bedingungen zu realisierende
Möglichkeit.
Die Energie, des nun zu einem abwegigen Entwurf gewordenen Gedanken,
erhält synchron die Gelegenheit sich in einer anderen
Realität zu verwirklichen.
Es gibt verschiedene Ausführungen jedes einzelnen Lebewesens
in verschiedenen Welten
Das Universum verzweigt sich durch Geistesprozesse in unendliche viele
Varianten.
Je eine Version für ein mögliches Ereignis.
In jeder Wesensform stecken unendlich viele Potentialitäten,
die in Aktualitäten überwechseln
Da alle Möglichkeiten einer realen Entität
entsprechen,
und alle möglichen Ereignisse realisiert werden
müssen, ist es entgegen unserer Erfahrung nicht
mehr angebracht von einem Ich auszugehen, sondern vielmehr von einem
wir.
Der aufblitzende Gedanke ist die Verbindung in eine andere Welt.
Er zeigt uns die Tendenz zu einem Geschehen.
Diese erdachte Realität die sich in einer anderen Welt
realisiert ist keineswegs sinnlos oder ohne
Konsequenz.
Der isolierte Gedanke hat seine Wirkung in uns während seiner
Entstehung entfaltet und unsere
Persönlichkeit durchdrungen. Jede weitere Überlegung
basiert auf vorangegangenen
Reflexionen.
Dieser Vorgang beschreibt den Prozess des geistigen Wachstums der uns
gleichzeitig mit allen
Vorgängen der Schöpfung verbindet.
Gleichzeitig müssen wir anerkennen, dass
das Bewusstsein nicht Teil einer physischen Wirklichkeit ist,
sondern Wirklichkeiten als Grundlage zur Erschaffung neuer
Realitäten erzeugt.
Wir wirken nicht isoliert und abgekoppelt, sondern als eine Komponente
in einem gigantischen schöpferischen Bewusstsein.
Die Evolution von Materie manifestiert sich in
einer zyklisch kreativen Kosmologie geistiger Energie.
Die Konfigurationen von Partikeln werden durch Energiefelder
strukturiert und beseelt.
Die Entwicklung der Materie zu immer komplexeren Strukturen bis hin zu
scheinbar eigenständigen Wesen und dem in ihnen erwachten
Bewusstsein mit der gegebenen Möglichkeit selbsttätig
Bewusstsein zu transformieren, schöpferisch zu denken und sich
neu zu definieren, beschreibt den Verlauf evolutionärer
Zielsetzung.
Das Kosmische Energiefeld ist die Seele des Universums, das auf die
elementaren Schwingungen der inneren Natur des Menschen antwortet. Das
Zusammenwirken des Menschen mit kosmischen Leitfeldern, bietet ihm die
Möglichkeit sich in diesem Integrationsfeld in
höheren Bewusstseinsformen zu bewegen.
Ohne den Planeten Erde wäre diese Entwicklung des Menschen
undenkbar.
Die Strahlengürtel der Magnetosphäre dienen als
Informationswandler der Kosmischen Strahlung und bringen das Leben in
Resonanz mit dem Kosmos.
Wir sind eng mit dem Planeten verbunden, er hat und wird immer unseren
Werdegang maßgeblich beeinflussen.
Elektromagnetische Erdresonanz und die Frequenzen des Gehirns sind
identisch.
Das Buch der menschlichen Geschichte wird von unserem Planeten
geschrieben.
Seine morphogenetischen Organisationsfelder definieren die Natur aller
Lebensformen,
das Schwingen auf zellularer Ebene im Einklang mit dem Puls der
Schöpfung, als eine Choreografie des kosmischen Tanzes zu
immer neuen Konstellationen beseelter Geistmaterie.
In diesem Tanz ist der Mensch eine Brücke, eine
göttliche Proportion im Wandel.
Evolution, dieses rythmische Pulsieren von Werden und Vergehen in einer
allumfassenden Wechselwirkung, kriecht unbemerkt in unserer Definition
von Raum und Zeit.
Unser Bestreben diese Prozesse isoliert zu betrachten, trennt uns
mental von diesem ergreifenden Szenario und hinterlässt in uns
das Gefühl der Einsamkeit.